Wie funktioniert Phovo?

Auf phovo.de finden Sie für die größten Städte in Deutschland "Solarprofile", die über den Stand und weiteren Ausbau ihrer jeweiligen Solarenergienutzung informieren. Ziel ist es, den grundsätzlich an Photovoltaik interessierten Bürgern als auch den Bürgern, die sich konkret für die Installation einer Anlage interessieren, alle stadtspezifischen Informationen auf einer Seite gebündelt zu präsentieren.

phovo.de bietet Investoren und Betreibern von Photovoltaikanlagen eine solide Bewertungsgrundlage, die Energieerträge ihrer PV-Anlage mit in der Praxis gemessenen Ertragswerten zu vergleichen und zu analysieren. Überdies finden Sie alle wichtigen städtischen und kommunalen Informationen zur Planung und Bau einer Photovoltaikanlage.

Auf phovo.de finden Sie für jede Stadt in Deutschland die in der Praxis gemessenen Erträge von Solaranlagen.

Wir liefern Ihnen hier einen Überblick über die Bedingungen, die Ihnen Wülfrath als Standort für eine Photovoltaik-Anlage bietet, darunter die in der Praxis erzielten PV-Erträge und Prognosedaten für eine 10 kW Solaranlage. Wir erklären zudem, warum sich der Betrieb einer PV-Anlage in Wülfrath lohnt und zeigen Ihnen wie sie online kostenlos Angebote von Solarfachfirmen in Wülfrath erhalten:

Inhaltsüberblick: Solar-Ratgeber für Wülfrath
  • Vorteile & Nutzung von Solarenergie
  • Photovoltaik-Anlagen in Wülfrath
  • Soviel bringt eine 10 kW-Anlage
  • Solarfirmen in Wülfrath finden
  • Einzelnachweis und Datenquellen

Erneuerbare in Wülfrath: So grün ist ihre Stromproduktion

Der Zubau an Solaranlagen basiert vor Allem auf den vielen Kleinanlagen auf deutschen Dächern. In Summe zählen sie neben der Windkraft zu einer der wichtigsten deutschen Ökostrom-Quellen. Dies spiegelt sich auch in Wülfrath wieder. Hier nimmt die Photovoltaik (Stand 2015) einen Anteil von rund 49.71 Prozent an der Ökostromversorgung ein.

Bis 2050 muss Deutschland seinen Ausstoß von Treibhausgasen um mindestens 80 Prozent, besser jedoch um 95 Prozent, reduzieren. Damit dies gelingen kann, ist eine deutliche Beschleunigung des Solarenergie-Ausbaus nötig.

Mit einer Solarstromanlage (Photovoltaik-Anlage, PV-Anlage, PVA) erzeugen Sie Sonnenstrom, den Sie im Haushalt verbrauchen können. Der Sonnenstrom ersetzt so einen Teil des Stroms, den Sie von Ihrem Stromlieferanten aus der Steckdose beziehen. Sie sparen so Stromkosten und machen sich unabhängiger vom Stromlieferanten.

Das rechnet sich, wenn Sie die Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage erfüllen. Viele Menschen in Wülfrath haben sich deshalb bereits für eine eigene Solaranlage entschieden.

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Überblick über Leistungs- und Ertragsdaten in Wülfrath

Die Höhe des Solarertrags hängt maßgeblich vom Solardach ab: Das sollte mit seiner Dachfläche optimal in Richtung Sonne stehen - ertragreich sind Süddächer, aber auch auf Ost- und Westdächern können Anlagen wirtschaftlich sein - und optimal geneigt sein (Dachneigung zwischen 30 und 35 Grad). Wichtig ist außerdem, dass das Solardach nicht verschattet wird, denn eine Verschattung durch Hausteile, Nachbargebäude oder Bäume würde den Solarertrag mindern.

Um vorab ihre möglichen Photovoltaik-Erträge abschätzen zu können, finden Sie nachfolgend die in der Praxis bis 2015 an Amprion GmbH gemeldeten Leistungs- und Ertragsdaten der EEG-geförderten Solaranlagen in Wülfrath.

So viel kWh-Solarstrom können Sie in Wülfrath mit 1 kWp Photovoltaik-Leistung erzeugen

Um abschätzen zu können, wieviel Strom Sie mit einer Photovoltaik-Anlage in Wülfrath produzieren können, ist die Kennzahl "kWh pro kW" von Bedeutung. Denn je nach Dachgröße lassen sich unterschiedlich viele Module installieren, die in Summe eine bestimmte kW-Leistung ergeben. Mit dem für Wülfrath gemessenen kWh/kW-Wert können Sie dann ganz einfach berechnen, wieviel Solarstrom Sie produzieren könnten oder, ob Ihre Photovoltaik-Anlage mehr oder weniger als der Durchschnitt produziert. Bei sehr großen Abweichungen nach unten, kann eine Überprüfung durch einen Wülfrather Solarfachmann sinnvoll werden.

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kWh/KW pro Jahr

Installiert auf einem Wülfrather Dach erzeugen Sie mit Ihrer PV-Anlage jährlich gut 872 kWh pro installiertem Kilowatt Peak Solarstrom. Zum Vergleich: Der bundesdeutsche Durchschnitt beträgt 934 kWh/kWp pro Jahr.

Welche Anlagen-Größen gibt es in Wülfrath?

Die meisten Photovoltaik-Besitzer (69 Prozent) in Wülfrath entscheiden sich fürs eigene Dach für Solaranlagen mit Nennleistungen unter 10 kWp. 20 Prozent der Photovoltaik-Anlagen sind zwischen 10 und 50 kWp groß und nur 11 Prozent verfügen über eine Solarstromleistung von mehr als 50 kWp

Typischerweise werden kleinere Anlagen bis zu 10 kW hauptsächlich von Privatleuten auf ihrem Hausdach betrieben. Größere Solaranlagen bis zu 50 kW Leistung kommen auf z. B. Flachdächern von Gewerbebetrieben in Wülfrath zum Einsatz. Große Anlage mit mehreren hundert kW Leistung sind hingegen i.d.R. Freiflächenanlagen. Gerade in ländlichen Gegenden gibt es deshalb aufgrund des Platzangebotes einen höheren Anteil an Großanlagen.

Wie viele Solarmodule brauchen Sie für Ihre Wunsch-Anlage?

Die durchschnittliche Anlagenleistung in Wülfrath beträgt 19.87 kWp. Als Faustregel gilt: 1 kWp ≈ 6 m2 Modulfläche. Für eine wie auf Hausdächern in Wülfrath durchschnittlich dimensionierte Photovoltaik-Anlage von 19.87 kWp Leistung benötigen Sie in etwa 119 m2 Dachfläche. Aber: Viele Dächer sind nicht einfach nur rechteckig, sondern besitzen Gauben, einen Schornstein oder ein Dachfenster. Daher kann aus Platz- aber auch aus Verschattungsgründen häufig nicht das ganze Dach mit Solarmodulen belegt werden.

0 kWpeak

Ø pro Anlage: 72 Module

Wenn Sie moderne Solarmodule mit 60 Solarzellen und rund 275 Wattp-Leistung für Ihre Solaranlage einplanen, so benötigen Sie insgesamt etwa 72 Module, um die Größe einer durchschnittlichen PV-Anlage in Wülfrath zu erreichen.

So machen Sie sich unabhängiger vom Stromversorger

872.22
kWh / Jahr

≙ 17 Personen

Der über alle Solaranlagen in Wülfrath gemittelte Solarstromertrag liegt bei 17333.15 kWh/a pro Dachanlage. Legt man grob überschlagen einen Strombedarf von 1.000 kWh pro Person und Jahr zugrunde, so könnten mit diesem solaren Jahresertrag etwa 17 mit Solarstrom pro Jahr versorgt werden.

Der Stromverbrauch eines Haushaltes kann sehr unterschiedlich ausfallen: Eine energiebewusst lebende Familie mit drei Kindern kann durchaus mit jährlich 3.500 kWh auskommen. Bei einem alleinstehenden Ehepaar mit Elektroheizung oder Wärmepumpe ist hingegen ein Verbrauch von 6.000 kWh auch nicht ungewöhnlich. In beiden Lebenssituationen kann aber bereits eine kleine Solaranlage helfen, Kosten zu sparen und umweltfreundlicher zu wohnen.

Denn Strom aus einer Photovoltaikanlage kostet die Eigentümer oder auch Mieter heute deutlich weniger als die Kilowattstunde vom Energieversorger. Es rechnet sich daher, möglichst wenig Strom aus dem Netz zu beziehen und möglichst viel Solarstrom zum Betrieb der elektrischen Geräte im Haus zu verwenden.

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Berechnung der Solarerträge einer 10 kW Anlage

Selbst Strom zu erzeugen und zu nutzen ist für alle interessant, die ausreichend Platz für PV-Module auf ihrem Dach haben. Doch der Strom einer Solaranlage steht für viel mehr als die reine Anzahl der Kilowattstunden: Mit Ihrem Solarstrom vermeiden Sie fossile Ressourcen, Sie können vollkommen CO2-frei heizen, sich physisch autark versorgen oder selbst zum grünen Tankwart Ihres Elektroautos werden. phovo.de hat stellt Ihnen hier vor, was Sie mit Ihrem eigenen Solarstrom in Wülfrath alles anfangen können

Wieviel Energie steckt eigentlich in der Sonnenkraft?

Eine 10-kW-Solaranlage erzielt auf einem Dach in Wülfrath durchschnittlich einen Stromertrag von 8722.2 kWh pro Jahr. Dies klingt erstmal unspektakulär. Rechnet man diese Energie jedoch in die Mengen an Heizöl, Erdgas oder Holz um, die zur Produktion einer solchen Energiemenge nötig wären, so kommt man schon ins Staunen, wie viel Energie in der Sonne steckt.

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kWh/Jahr

Solarstrom

  • ≙ 880L Heizöl
  • ≙ 872m3 Erdgas
  • ≙ 2077kg Holz

In Wülfrath können Sie mit einer Solaranlage pro Jahr soviel Energie produzieren, wie in 880 Litern Heizöl, 872 m3 Erdgas oder 2077 kg Brennholz steckt.

Heizen mit Solarstrom: So viele kWh Wärme machen Sie aus Sonnenenergie

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kWh

Erdwärmepumpe

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Luftwärmepumpe

Je besser ein Gebäude gedämmt ist und je niedriger die zum Betrieb der Heizflächen (Fußboden-/ Wandheizung) notwendige Temperatur ist, desto günstiger wird das Heizen mit einer Wärmepumpe. Besonders deutlich wird dieser Zusammenhang, wenn man sich ausrechnet, wie viele m2 man bei unterschiedlichem Dämmstandard eines Alt- und eines Neubaus beheizen kann.

Power-to-Heat ist ein Zauberwort der Sektorenkopplung in Deutschland. Im Einzelnen bedeutet dies, dass man seinen eigens produzierten PV-Strom einfach zum Heizen einsetzt und damit aus Strom ("Power") Wärme ("Heat") erzeugt. In der einfachsten Form können Sie dazu einen Heizstab in Ihrem Brauchwasser- oder Pufferspeicher oder eine wohligwarme Infrarotheizung betreiben. 1 kWh Solarstrom wird dann nahezu in eine kWh Wärme umgewandelt.

Deutlich mehr Wärme erzeugt eine Wärmepumpe aus Ihrem Solarstrom, da diese zusätzlich Umweltwärme aus der Luft oder der Erde nutzt. Mit Hilfe einer sogenannten Sole/Wasser-Wärmepumpe können Sie Ihre 8722.2 kWh Solarstrom in die vierfache, mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe immerhin im Schnitt in gut die dreifache Menge an umweltfreundlicher Wärme umwandeln.

Soviel verdienen Sie mit und ohne Solarstromspeicher

In der Praxis werden Sie nicht den gesamten auf Ihrem Dach erzeugten Strom selbst verbrauchen können. Mit den von einer 10-kWp-Anlage in Wülfrath erzeugten 8722.2 kWh können Sie aber den Stromverbrauch Ihres Haushaltes für z. B. Kühlschrank, Waschmaschine, Geschirrspüler bis hin zu Toaster, Wasserkocher und Unterhaltungselektronik reduzieren.

Bei gleichem Verbrauchsverhalten können Sie so rund 30% Ihres Solarstroms selbst verbrauchen, 70% gehen dann ins Stromnetz. Investieren Sie auch in einen zu Ihrer 10-kW-Anlage passenden Solarspeicher, können Sie den tagsüber erzeugten Solarstrom puffern und zu einem späteren Zeitpunkt abrufen. Damit erhöhen Sie die Solarstrommenge, die Sie selbst verbrauchen können: Mit Solarstromspeicher können Sie rund 70% selbst nutzen und nur 30% gehen ins Stromnetz.

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€/Jahr

ohne Speicher

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mit Speicher

Bewertet man den selbst verbrauchten Strom mit dem Haushaltsstrompreis von 30 Cents und den eingespeisten PV-Strom mit der Einspeisvergütung von 12 Cents, so entspricht dies in Wülfrath einem jährlichen Verdienst von 1518 Euro ohne Stromspeicher und jährlichen Solar-Einnahmen von 2146 Euro mit Speicher.

So vermeiden Solaranlagen Kohlenstoffdioxid-Emissionen

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kgCO2 / Jahr

= 361 Bäume

Vergleicht man den schadstofffreien Solartromertrag unserer Beispiel-Photovoltaik-Anlage auf einem üblichen Hausdach in Wülfrath mit einer typischen Buche, die gut 80 Jahre braucht, um eine Tonne CO2 aus der Luft aufzunehmen, dann bräuchte man 361 Buchen, um 4501 kg pro Jahr aufzunehmen.

Gelangt Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre wird dieses von Ozeanen und der Landbiosphäre wieder aufgenommen. Dieser CO2-Kreislauf funktionierte die letzten 10.000 Jahre bis zur industriellen Revolution sehr gut. Heute werden jedoch zuviel CO2 z. B. durch die Verbrennung fossiler Energie-Träger wie Braunkohle freigesetzt, sodass die CO2-Konzentration in der Atmosphäre zunimmt und einen Klimawandel verursacht.

Eine wichtige Maßnahme, den Klimawandel zu stoppen, ist es daher, fossile Energien durch erneuerbare zu ersetzen. Gerade Solartechnik bietet in dieser Hinsicht den großen Vorteil, überall auf der Welt, mit vielen kleinen Anlagen einen großen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten!

Elektromobil in die Zukunft: Autofahren mit Solarstrom

Für viele Autofahrer kommt die Anschaffung eines Elektroautos in Frage. Denn mit Solarstrom können Sie umweltfreundlich Auto fahren, Sie tanken an ihrer eigenen Ladesäule und verbessern durch die Nutzung des eigenen Solarstroms die Wirtschaftlichkeit ihrer PV-Anlage als auch ihres Elektroautos.

Tipp: Lassen Sie schon bei der Planung der Solaranlage sicherstellen, dass später auch genügend PV-Strom für das Laden eines Elektroautos zur Verfügung steht. Dann kann man auch später bei Bedarf jederzeit und ohne viel Aufwand eine Ladelösung an den bereits mitinstallierten Ladeanschluss anbringen und auch einen Stromspeicher nachrüsten.

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Tesla Model S

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Renault ZOE

Autofahren mit eigenem Solarstrom lohnt sich: Theoretisch können Sie mit der Jahresproduktion Ihrer eigenen PV-Anlage mit 10 Kilowatt Leistung einen kleinen Elektrowagen wie den Peugeot iOn, BMW i3 oder i-MiEV ca. 59741 Kilometer weit fahren. Auch mit etwas größeren E-Autos wie dem Mercedes B 250 e und Opel Ampera-e oder den Elektro-Lieferwagen Nissan eNV200 und Peugeot Partner Electric kommen Sie auch bei schnellerer Fahrweise auf gut 36042 km/Jahr!

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Hintergrund-Wissen: Photovoltaik-Kennzahlen und Berechnung

Die auf phovo.de dargestellten Solaranlagendaten und Solarerträge basieren auf der Auswertung von 86 Solaranlagen in Wülfrath, die per staatlich festgelegter Einspeisevergütung entsprechend des Erneuerbare-Energien-Gesetzes gefördert wurden. Diese öffentlich verfügbaren Daten wurden von phovo.de trennscharf den jeweiligen Städten und Gemeinden in Deutschland zugeordnet und ausgewertet.

Auf phovo.de finden Sie die wichtigsten Informationen von 1.256.789 Solaranlagen aus über 10.000 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland. In Wülfrath wurden insgesamt 87 Anlagen analysiert, davon 86 Solardach- und Freiflächenanlagen zur Ökostromproduktion. Hiervon wurden insbesondere 58 Dachanlagen für die Auswertung auf phovo.de herangezogen.

Die Bezeichnung Kilowatt Peak (kWPeak) (englisch peak „Spitze“) ist eine im Bereich Photovoltaik gebräuchliche, aber nicht normgerechte Bezeichnung für die elektrische (Spitzen-)Nennleistung von u.a. Solarmodulen. Kilowattstunden (kWh) sind eine Größeneinheit bzw. Angabe der elektrischen Arbeit, wobei diese der Leistung multipliziert mit der Zeit (h) entspricht. Die Angabe Kilowattstunden pro Kilowatt Peak gibt an, wie viel Strom pro einer Leistungseinheit erzeugt wird und kann als Kennwert zum Ertragsvergleich von Solaranlagen herangezogen werden. Durchschnittlich können Sie hierzulande mit einem Ertrag von ca. 800 kWh bis 1.000 kWh je 1 kWp installierte Photovoltaik-Leistung rechnen.

Wie groß eine Solaranlage sein soll, hing früher lediglich davon ab, wieviel Platz zur Verfügung stand. Dabei galt, je größer, desto besser, da sich die gesamte Anlage per EEG-Einspeisevergütung finanziert hatte. Heute zählt der größtmögliche Eigenverbrauch als die Größe, nach der eine Anlage ausgelegt wird. Dennoch gilt: Vorhandene Dachflächen sollten bestmöglich ausgenutzt werden, da aufgrund des hohen Fixkostenanteils bei der Anschaffung jedes weitere, über die für den Eigenverbrauch optimale Größe hinausgehende installierte Kilowatt Solarleistung nach Grenzkosten betrachtet die PV-Anlage nur marginal verteuert.

Wie ertragreich eine Photovoltaikanlage ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Hierzu zählen unter anderem die optimale Ausrichtung der Solar-Module zur Sonne. Optimal sind Süddächer, aber auch auf Ost- und Westdächern können Anlagen wirtschaftlich sein. Wichtig ist, dass möglichst kein Schatten auf die Module fällt. Daneben ist die Globalstrahlung (direkte und diffuse Strahlung) eine wichtige Maßzahl bei der Bewertung eines PV-Standortes. Die Jahressumme der Globalstrahlung liegt in Deutschland je nach Region zwischen 1.000 und 1.200 kWh/m2 und Jahr. Daher fällt der Stromertrag im Süden Deutschlands üblicherweise etwas höher als im Norden des Landes.

Ein vierköpfiger Haushalt verbraucht im Jahr ca. 4.000 kWh Strom. Um diese Solarstrommenge zu produzieren, benötigt man ganz grob überschlagen rund 4 Kilowattpeak (1.000 Watt) Solarstromleistung. Pro Kilowattpeak benötigen Sie etwa 6 Quadratmeter Modulfläche. Um zumindest bilanziell so viel PV-Strom zu produzieren, wie eine vierköpfige Familie verbraucht, müssen Sie dann mindestens mit einer Dachanlagengröße von rund 24 Quadratmetern rechnen.

Die Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie geschieht bei Photovoltaik-Anlagen in Solarzellen. Auch fossile Rohstoffe wie Öl oder Erdgas aber auch Holz sind Umwandlungsprodukte von Sonnenlicht. Um einen Vergleich zwischen den Mengen zur Bereitstellung derselben Solarstromenergie benötigten Öl-, Gas- oder Holzmengen anzustellen, kann man den Heizwert heranziehen. Dazu haben wir einen Heizwert von Erdgas mit 10 kWh/m3, von Heizöl mit 11,8 kWh/kg und von trockenem Brennholz mit 4,2 kWh/kg angenommen.

Um einen möglichst hohen Direktverbrauch zu erzielen, ist die Nutzung des erzeugten Stroms nicht nur in der Strom-, sondern auch in der Wärmeversorgung von Vorteil. Mit einer Wärmepumpe erzeugen Sie besonders effizient Wärme aus Ihrem Solarstrom. Um dies zu veranschaulichen, haben wir Ihren jährlich produzierten Solarstrom auf die Fläche umgerechnet, die Sie damit in einem Niedrigenergiehaus (nach EnEV 2002) mit 70 kWh/m2 pro Jahr und in einem ungedämmten Altbau (Baujahr 1960 - 1980) mit 300 kWh/m2 pro Jahr beheizen könnten. Dabei sind wir von einem Wirkungsgrad (JAZ) von 3,5 ausgegangen.

Wie wird Solarenergie zu Geld? Finanzielle Erträge entstehen auf zwei Wegen: Durch den Verbrauch des Solarstroms im eigenen Haushalt und durch die Einspeisung in das Netz. Die Einspeisung einer Kilowattstunde bringt bei Neuanlagen derzeit etwas mehr als 12 Cent, garantiert für 20 Jahre. Eine Kilowattstunde Strom aus dem Netz kostet mindestens 25 Cent. Der Direktverbrauch spart also deutlich mehr ein, als der Verkauf einbringt. Daher sind auch die Erträge mit einemStromspeicher höher als ohne. Eine seriöse Wirtschaftlichkeitsberechnung muss hierzu jedoch auch die Anschaffungs- bzw. Speicherkosten der Solarbatterie mit einbeziehen. Das Verhältnis vom Speichervolumen eines Batteriesystems zur Leistung der PV-Anlage und zum Stromverbrauch eines Haushalts sollte gut überlegt werden. Als Faustregel für eine durchschnittliche Haushaltsanlage mit angestrebten 60 – 70 % Eigenverbrauchsanteil gilt: Nutzbare Speicherkapazität in kWh = 1,2 bis 1,5 mal die kWpeak-Leistung der PV-Anlage

Nach dem Stand der Technik erzeugt eine Solarstromanlage bereits innerhalb von zwei bis drei Jahren (je nach verwendeten Zellen) die Energiemenge, die für ihre Herstellung benötigt wurde. Danach produziert sie für die restliche Zeit ihrer Lebensdauer (mind. 30 Jahre) umweltfreundlichen, CO2-freien Strom. Pro Jahr spart eine PV-Anlage dann pro kWh Solarstrom rund 0,5 kg CO2 ein. Bezogen auf das Aufnahmepotenzial eines Baumes von 12,5 kg CO2/Jahr müssen nur etwa 25 kWh Solarstrom produziert werden, um den jährlichen CO2-Speichereffekt eines Baumes zu ersetzen.

Auch ein Elektroauto kann den Direktverbrauch erhöhen und dafür sorgen, dass man sich deutlich umweltfreundlicher von A nach B bewegt. Über die haushaltsübliche Steckdose dauert das Auftanken eines Elektroautos sechs bis acht Stunden, mit einer speziellen Ladestation für die Solaranlage sind die Batterien schon nach 1,5 bis zwei Stunden gefüllt. Und auch die Reichweite kann sich sehen lassen. Für einen anschaulichen Vergleich hat phovo den Jahresstromertrag einer durchschnittlichen PV-Anlage in Wülfrath in die Fahrleistung eines Kleinwagens und einer Limousine umgerechnet. Dazu wurde angenommen, dass der Kleinwagen 13 kWh auf 100 km und das deutlich größere Elektroauto 20 kWh auf 100 km benötigt.