Wie funktioniert Phovo?

Auf phovo.de finden Sie für die größten Städte in Deutschland "Solarprofile", die über den Stand und weiteren Ausbau ihrer jeweiligen Solarenergienutzung informieren. Ziel ist es, den grundsätzlich an Photovoltaik interessierten Bürgern als auch den Bürgern, die sich konkret für die Installation einer Anlage interessieren, alle stadtspezifischen Informationen auf einer Seite gebündelt zu präsentieren.

phovo.de bietet Investoren und Betreibern von Photovoltaikanlagen eine solide Bewertungsgrundlage, die Energieerträge ihrer PV-Anlage mit in der Praxis gemessenen Ertragswerten zu vergleichen und zu analysieren. Überdies finden Sie alle wichtigen städtischen und kommunalen Informationen zur Planung und Bau einer Photovoltaikanlage.

Auf phovo.de finden Sie für jede Stadt in Deutschland die in der Praxis gemessenen Erträge von Solaranlagen.

Hier finden Sie die in der Praxis gemessenen Leistungs- und Ertragsdaten von PV-Anlagen in Mettmann, Prognose-Werte für den Betrieb einer 10 kW-Anlage und einen Angebotsvergleich von Solarfachunternehmen in Mettmann:

Kurz-Übersicht:
  • Anteile Erneuerbarer Energien in Mettmann
  • Analyse der Mettmanner Photovoltaik-Systeme
  • Beispiel: Nutzen & Erträge einer 10 kW-Anlage
  • Solar-Betriebe in Mettmann im Überblick
  • Anhang: Datenquellen & Umrechnungen

Klimaschutz in Mettmann: Welchen Anteil trägt Solarstrom bei?

In Mettmann nimmt die Solarenergienutzung mit 66.27 Prozent (Stand Ende 2015) einen bedeutenden Anteil an der Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien ein.

Photovoltaik zählt inzwischen zu den preiswertesten Energieformen. Solarstrom rechnet sich für Privatleute und Unternehmen gleichermaßen und macht sich gesamtgesellschaftlich bezahlt. Der Ausbau der Solarstromerzeugung trägt wesentlich zur Erreichung der Klimaschutzziele bei. So wurden im Jahr 2017 Emissionen mit einem Treibhausgaspotenzial von rund 25 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalenten vermieden.

Mit einer Photovoltaik-Anlage kann man auf dem eigenen Dach günstig eigenen, klimafreundlichen Solarstrom erzeugen. Immer mehr Menschen nutzen dazu auch einen Solarstromspeicher. So können sie den günstigen und klimafreundlichen Strom aus eigener Erzeugung auch nach Sonnenuntergang nutzen. Den Strom, den sie nicht selbst verbrauchen, speisen Sie einfach ins Stromnetz ein und erhalten hierfür eine Vergütung.

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Analyse der in Mettmann betriebenen Solarstrom-Anlagen

Für die Planung einer PV-Anlage werden häufig bundesweit geltende Durchschnittswerte oder theoretisch hergeleitete Ertragswerte herangezogen. Diese lassen jedoch Ungenauigkeiten zu. Viel nützlicher sind hingegen die tatsächlichen Photovoltaik-Praxiswerte. Daher finden Sie im Folgenden die real gemessenen PV-Solarerträge und Leistungsdaten von Dachanlagen in Mettmann. Aufbauend auf diesen Praxis-Kennzahlen können Sie wesentlich besser einschätzen, welche Solarsysteme genutzt werden und mit welchem Solarertrag Sie in Mettmann rechnen können.

Tipp: Falls Sie bereits Besitzer einer Sonnenstrominstallation in Mettmann sind, können Sie mit Hilfe der nachfolgenden PV-Daten beurteilen, ob Ihre bestehende Anlage im Vergleich gut oder schlecht funktioniert.

So viel kWh-Solarstrom können Sie in Mettmann mit 1 kWp Photovoltaik-Leistung erzeugen

Um abschätzen zu können, wieviel Strom Sie mit einer Photovoltaik-Anlage in Mettmann produzieren können, ist die Kennzahl "kWh pro kW" von Bedeutung. Denn je nach Dachgröße lassen sich unterschiedlich viele Module installieren, die in Summe eine bestimmte kW-Leistung ergeben. Mit dem für Mettmann gemessenen kWh/kW-Wert können Sie dann ganz einfach berechnen, wieviel Solarstrom Sie produzieren könnten oder, ob Ihre Photovoltaik-Anlage mehr oder weniger als der Durchschnitt produziert. Bei sehr großen Abweichungen nach unten, kann eine Überprüfung durch einen Mettmanner Solarfachmann sinnvoll werden.

855.69
kWh/KW pro Jahr

Installiert auf einem Mettmanner Dach erzeugen Sie mit Ihrer PV-Anlage jährlich gut 856 kWh pro installiertem Kilowatt Peak Solarstrom. Zum Vergleich: Der bundesdeutsche Durchschnitt beträgt 934 kWh/kWp pro Jahr.

Wieviel Kilowattstunden produziert meine Solarstromanlage?

In Mettmann produziert eine PV-Dachanlage im Durchschnitt 855.69 Kilowattstunden pro Kilowattp installierter Solarmodulleistung. Diesen Wert können Sie mit der Leistung Ihrer (geplanten) Anlage multiplizieren und vereinfachend als jährlichen Stromertrag ansetzen.

Jeder, der mit dem Gedanken spielt, sich eine Solaranlage in Mettmann zuzulegen, möchte wissen, ob es sich überhaupt lohnt, so viel Geld zu investieren. Um diese Frage zu beantworten, müssen die Anschaffungs- und Betriebskosten (z. B. Versicherung etc.) dem Stromertrag der Photovoltaikanlage bzw. den damit eingesparten Stromkosten und sonstiger Vergütung gegenübergestellt werden.

Eine solche Amortisationsrechnung erfolgt dann in der Regel über 20 Betriebsjahre und bezieht sowohl Strompreissteigerungen als auch die jährliche Degradation (Wirkungsgradverluste) der Solarmodule mit ein. Sind die aufsummierten Erträge höher als die Gesamtkosten der Solaranlage, so lohnt sich die Investition in die PV-Anlage und der Anlagenbetrieb wirft einen Gewinn ab.

Wie viele Solarmodule brauchen Sie für Ihre Wunsch-Anlage?

Die durchschnittliche Anlagenleistung in Mettmann beträgt 14.01 kWp. Als Faustregel gilt: 1 kWp ≈ 6 m2 Modulfläche. Für eine wie auf Hausdächern in Mettmann durchschnittlich dimensionierte Photovoltaik-Anlage von 14.01 kWp Leistung benötigen Sie in etwa 84 m2 Dachfläche. Aber: Viele Dächer sind nicht einfach nur rechteckig, sondern besitzen Gauben, einen Schornstein oder ein Dachfenster. Daher kann aus Platz- aber auch aus Verschattungsgründen häufig nicht das ganze Dach mit Solarmodulen belegt werden.

0 kWpeak

Ø pro Anlage: 51 Module

Wenn Sie moderne Solarmodule mit 60 Solarzellen und rund 275 Wattp-Leistung für Ihre Solaranlage einplanen, so benötigen Sie insgesamt etwa 51 Module, um die Größe einer durchschnittlichen PV-Anlage in Mettmann zu erreichen.

Für wieviele Personen reicht Ihr Solarstrom?

855.69
kWh / Jahr

≙ 11 Personen

Bezogen auf eine durchschnittliche PV-Anlage in Mettmann, die pro Jahr rund 11988.49 kWh Solarstrom erzeugt, ließen sich bei einem Stromverbrauch pro Kopf von grob geschätzt 1.000 kWh pro Person theoretisch rund 11 Personen mit Solarstrom pro Jahr versorgen.

Der durchschnittliche Strombedarf eines 4-köpfigen Haushaltes entspricht ganz grob überschlagen rund 4.000 kWh pro Jahr. Mit einer in Mettmann in typischer Größe genutzten Solaranlage ließe sich dieser Stromverbrauch leicht decken. Aber: Solarstrom muss sofort verbraucht werden! Da aber gerade tagsüber die Kinder in der Schule oder die Eltern bei der Arbeit sind, kann man ohne einen Stromspeicher nie die ganze Menge an selbst produziertem Solarstrom auch selber verbrauchen. Realistisch sind in etwa ein Eigenverbrauchsanteil von etwa 30%

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Berechnung der Solarerträge einer 10 kW Anlage

Selbst Strom zu erzeugen und zu nutzen ist für alle interessant, die ausreichend Platz für PV-Module auf ihrem Dach haben. Doch der Strom einer Solaranlage steht für viel mehr als die reine Anzahl der Kilowattstunden: Mit Ihrem Solarstrom vermeiden Sie fossile Ressourcen, Sie können vollkommen CO2-frei heizen, sich physisch autark versorgen oder selbst zum grünen Tankwart Ihres Elektroautos werden. phovo.de hat stellt Ihnen hier vor, was Sie mit Ihrem eigenen Solarstrom in Mettmann alles anfangen können

So viele (Primär-)Energie-Einheiten können Sie selbst erzeugen!

Eine 10-kW-Photovoltaik-Anlage, die Sie auf einem Mettmanner Dach betreiben, erzeugt Ihnen einen Stromertrag von 8556.9 kWh im Jahr. Dies klingt zunächst nicht spektakulär. Doch rechnen Sie die Energie einmal in die entsprechenden Mengen an Heizöl, Erdgas oder Holz um, die benötigt würden, um eben diese Energiemenge zu erzeugen. Dann wird erst klar, wie viel Sonnenergie auf uns täglich herabscheint und wie viel wir davon gewinnen und sinnvoll nutzen können.

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kWh/Jahr

Solarstrom

  • ≙ 863L Heizöl
  • ≙ 856m3 Erdgas
  • ≙ 2037kg Holz

Solarstrom ist Energie: Die Jahresproduktion eines 10 kW-Solargenerators entspricht in Mettmann rund 863 l Öl, 856 m3 Heizgas oder 2037 kg Kaminholz.

Eine Wärmepumpe macht grünen Strom zu grüner Wärme

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kWh

Erdwärmepumpe

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Luftwärmepumpe

Aus 8556.9 kWh Strom macht eine Luftwärmepumpe jährlich etwa 25671 kWh Heizwärme. Eine Erdwärmeheizung schafft sogar 34228 kWh umweltfreundliche Ökowärme! Theoretisch könnten so je nach baulichem Effizienz-Standard des Hauses von 428 m2 im Neubaufall bis hin zu 100 m2 eines Altbaus ganzjährig klimafreundlich beheizt werden.

Jede moderne Wärmepumpe lässt sich heute so steuern, dass sie in Abstimmung mit anderen Verbrauchern oder einem Stromspeicher mit möglichst viel eigenem Solarstrom betrieben werden kann. Abhängig von der Energieeffizienz eines Gebäudes (altes Haus, teilsaniert, Effizienz- oder Passivhaus) reduziert sich der Strombedarf aus dem öffentlichen Netz um bis zu 70 %. Das bedeutet, dass je nach Sanierungszustand des Hauses, bis zu 70 % der für die Wärmepumpe benötigten Energie aus der Photovoltaikanlage stammen.

Das lohnt sich finanziell, dass der eigene Solarstrom günstiger ist als Wärmepumpenstrom. Und es lohnt sich ökologisch. Denn kein anderes Heizungssystem erzeugt so viel Heizenergie aus Strom wie eine Wärmepumpe.

Eigenverbrauch optimieren: Lohnt sich ein Photovoltaik-Stromspeicher?

Statt Solarstrom in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen, ist es wesentlich lukrativer, ihn selbst zu nutzen, da die Erzeugungskosten mittlerweile deutlich unter den Strompreisen für Privathaushalte liegen. Daher sollten Haushaltsgeräte oder auch Elektroautos, am besten dann angeschaltet bzw. beladen werden, wenn die Dachanlage viel Strom produziert. Um noch mehr Solarstrom selber verbrauchen zu können, sind PV-Speicherbatterien eine wirtschaftliche Lösung.

Mit einem Blei-Säure-, Blei-Gel- oder Lithium-Ionen-Batteriespeicher können Sie den tagsüber nicht benötigten Solarstrom dann nutzen, wenn Sie ihn wirklich brauchen, ohne dass Sie Ihre Gewohnheiten ändern müssen. Grundlegend sollte der Speicher groß genug sein, einen Haushalt vom Abend bis zum nächsten Morgen mit Solarstrom zu versorgen. Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresstromverbrauch von ca. 4.500 Kilowattstunden (kWh) ist meist eine Größe von 4 bis 6 kWh ausreichend.

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ohne Speicher

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mit Speicher

Ohne Stromspeicher können Sie mit einer 10 kW-PV-Dachanlage in Mettmann rund 1489 Euro pro Jahr hinzuverdienen. Mit passender Solarbatterie erhöhen Sie Ihren finanziellen Gewinn pro Jahr auf 2105 Euro pro Jahr.

Klimaschutz: Mit jeder kWh Solarstrom vermeiden Sie Treibhausgase

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kgCO2 / Jahr

= 354 Bäume

Werden auch Sie zum Klimaschützer! Mit einer 10 kW Solaranlage sparen Sie in Mettmann rund 4415 kg CO2 pro Jahr ein. Das entspricht in etwa dem Aufnahme-Potenzial von 354 Bäumen.

Photovoltaikanlagen erzeugen grünen Strom vom Dach und sparen damit CO2 ein, das sonst durch z. B. ein Kohlekraftwerk in die Atmosphäre gelangt wäre. Wie viel CO2 eingespart wird, kann man anhand der CO2-Emissionen einer Kilowattstunde Strom aus dem "deutschen Energiemix" ermitteln. Diese betragen etwa 500 bis 600 Gramm CO2 pro kWh. Auf dieser Grundlage kann man dann ermitteln, wieviele Bäume nötig wären, um diese Menge CO2 wieder aus der Luft zu reinigen.

Wir haben den Stromertrag unserer Beispiel-Photovoltaik Anlage auf einem typischen Hausdach in Mettmann dazu mit einer typischen Buche verglichen, die 80 Jahre braucht, um eine Tonne CO2 aus der Luft aufzunehmen.

Elektromobil in die Zukunft: Autofahren mit Solarstrom

Für viele Autofahrer kommt die Anschaffung eines Elektroautos in Frage. Denn mit Solarstrom können Sie umweltfreundlich Auto fahren, Sie tanken an ihrer eigenen Ladesäule und verbessern durch die Nutzung des eigenen Solarstroms die Wirtschaftlichkeit ihrer PV-Anlage als auch ihres Elektroautos.

Tipp: Lassen Sie schon bei der Planung der Solaranlage sicherstellen, dass später auch genügend PV-Strom für das Laden eines Elektroautos zur Verfügung steht. Dann kann man auch später bei Bedarf jederzeit und ohne viel Aufwand eine Ladelösung an den bereits mitinstallierten Ladeanschluss anbringen und auch einen Stromspeicher nachrüsten.

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Tesla Model S

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Renault ZOE

Autofahren mit eigenem Solarstrom lohnt sich: Theoretisch können Sie mit der Jahresproduktion Ihrer eigenen PV-Anlage mit 10 Kilowatt Leistung einen kleinen Elektrowagen wie den Peugeot iOn, BMW i3 oder i-MiEV ca. 58609 Kilometer weit fahren. Auch mit etwas größeren E-Autos wie dem Mercedes B 250 e und Opel Ampera-e oder den Elektro-Lieferwagen Nissan eNV200 und Peugeot Partner Electric kommen Sie auch bei schnellerer Fahrweise auf gut 35359 km/Jahr!

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Hintergrund-Wissen: Photovoltaik-Kennzahlen und Berechnung

Die auf phovo.de dargestellten Solaranlagendaten und Solarerträge basieren auf der Auswertung von 193 Solaranlagen in Mettmann, die per staatlich festgelegter Einspeisevergütung entsprechend des Erneuerbare-Energien-Gesetzes gefördert wurden. Diese öffentlich verfügbaren Daten wurden von phovo.de trennscharf den jeweiligen Städten und Gemeinden in Deutschland zugeordnet und ausgewertet.

Auf phovo.de finden Sie die wichtigsten Informationen von 1.256.789 Solaranlagen aus über 10.000 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland. In Mettmann wurden insgesamt 194 Anlagen analysiert, davon 193 Solardach- und Freiflächenanlagen zur Ökostromproduktion. Hiervon wurden insbesondere 135 Dachanlagen für die Auswertung auf phovo.de herangezogen.

Die Bezeichnung Kilowatt Peak (kWPeak) (englisch peak „Spitze“) ist eine im Bereich Photovoltaik gebräuchliche, aber nicht normgerechte Bezeichnung für die elektrische (Spitzen-)Nennleistung von u.a. Solarmodulen. Kilowattstunden (kWh) sind eine Größeneinheit bzw. Angabe der elektrischen Arbeit, wobei diese der Leistung multipliziert mit der Zeit (h) entspricht. Die Angabe Kilowattstunden pro Kilowatt Peak gibt an, wie viel Strom pro einer Leistungseinheit erzeugt wird und kann als Kennwert zum Ertragsvergleich von Solaranlagen herangezogen werden. Durchschnittlich können Sie hierzulande mit einem Ertrag von ca. 800 kWh bis 1.000 kWh je 1 kWp installierte Photovoltaik-Leistung rechnen.

Wie groß eine Solaranlage sein soll, hing früher lediglich davon ab, wieviel Platz zur Verfügung stand. Dabei galt, je größer, desto besser, da sich die gesamte Anlage per EEG-Einspeisevergütung finanziert hatte. Heute zählt der größtmögliche Eigenverbrauch als die Größe, nach der eine Anlage ausgelegt wird. Dennoch gilt: Vorhandene Dachflächen sollten bestmöglich ausgenutzt werden, da aufgrund des hohen Fixkostenanteils bei der Anschaffung jedes weitere, über die für den Eigenverbrauch optimale Größe hinausgehende installierte Kilowatt Solarleistung nach Grenzkosten betrachtet die PV-Anlage nur marginal verteuert.

Wie ertragreich eine Photovoltaikanlage ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Hierzu zählen unter anderem die optimale Ausrichtung der Solar-Module zur Sonne. Optimal sind Süddächer, aber auch auf Ost- und Westdächern können Anlagen wirtschaftlich sein. Wichtig ist, dass möglichst kein Schatten auf die Module fällt. Daneben ist die Globalstrahlung (direkte und diffuse Strahlung) eine wichtige Maßzahl bei der Bewertung eines PV-Standortes. Die Jahressumme der Globalstrahlung liegt in Deutschland je nach Region zwischen 1.000 und 1.200 kWh/m2 und Jahr. Daher fällt der Stromertrag im Süden Deutschlands üblicherweise etwas höher als im Norden des Landes.

Ein vierköpfiger Haushalt verbraucht im Jahr ca. 4.000 kWh Strom. Um diese Solarstrommenge zu produzieren, benötigt man ganz grob überschlagen rund 4 Kilowattpeak (1.000 Watt) Solarstromleistung. Pro Kilowattpeak benötigen Sie etwa 6 Quadratmeter Modulfläche. Um zumindest bilanziell so viel PV-Strom zu produzieren, wie eine vierköpfige Familie verbraucht, müssen Sie dann mindestens mit einer Dachanlagengröße von rund 24 Quadratmetern rechnen.

Die Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie geschieht bei Photovoltaik-Anlagen in Solarzellen. Auch fossile Rohstoffe wie Öl oder Erdgas aber auch Holz sind Umwandlungsprodukte von Sonnenlicht. Um einen Vergleich zwischen den Mengen zur Bereitstellung derselben Solarstromenergie benötigten Öl-, Gas- oder Holzmengen anzustellen, kann man den Heizwert heranziehen. Dazu haben wir einen Heizwert von Erdgas mit 10 kWh/m3, von Heizöl mit 11,8 kWh/kg und von trockenem Brennholz mit 4,2 kWh/kg angenommen.

Um einen möglichst hohen Direktverbrauch zu erzielen, ist die Nutzung des erzeugten Stroms nicht nur in der Strom-, sondern auch in der Wärmeversorgung von Vorteil. Mit einer Wärmepumpe erzeugen Sie besonders effizient Wärme aus Ihrem Solarstrom. Um dies zu veranschaulichen, haben wir Ihren jährlich produzierten Solarstrom auf die Fläche umgerechnet, die Sie damit in einem Niedrigenergiehaus (nach EnEV 2002) mit 70 kWh/m2 pro Jahr und in einem ungedämmten Altbau (Baujahr 1960 - 1980) mit 300 kWh/m2 pro Jahr beheizen könnten. Dabei sind wir von einem Wirkungsgrad (JAZ) von 3,5 ausgegangen.

Wie wird Solarenergie zu Geld? Finanzielle Erträge entstehen auf zwei Wegen: Durch den Verbrauch des Solarstroms im eigenen Haushalt und durch die Einspeisung in das Netz. Die Einspeisung einer Kilowattstunde bringt bei Neuanlagen derzeit etwas mehr als 12 Cent, garantiert für 20 Jahre. Eine Kilowattstunde Strom aus dem Netz kostet mindestens 25 Cent. Der Direktverbrauch spart also deutlich mehr ein, als der Verkauf einbringt. Daher sind auch die Erträge mit einemStromspeicher höher als ohne. Eine seriöse Wirtschaftlichkeitsberechnung muss hierzu jedoch auch die Anschaffungs- bzw. Speicherkosten der Solarbatterie mit einbeziehen. Das Verhältnis vom Speichervolumen eines Batteriesystems zur Leistung der PV-Anlage und zum Stromverbrauch eines Haushalts sollte gut überlegt werden. Als Faustregel für eine durchschnittliche Haushaltsanlage mit angestrebten 60 – 70 % Eigenverbrauchsanteil gilt: Nutzbare Speicherkapazität in kWh = 1,2 bis 1,5 mal die kWpeak-Leistung der PV-Anlage

Nach dem Stand der Technik erzeugt eine Solarstromanlage bereits innerhalb von zwei bis drei Jahren (je nach verwendeten Zellen) die Energiemenge, die für ihre Herstellung benötigt wurde. Danach produziert sie für die restliche Zeit ihrer Lebensdauer (mind. 30 Jahre) umweltfreundlichen, CO2-freien Strom. Pro Jahr spart eine PV-Anlage dann pro kWh Solarstrom rund 0,5 kg CO2 ein. Bezogen auf das Aufnahmepotenzial eines Baumes von 12,5 kg CO2/Jahr müssen nur etwa 25 kWh Solarstrom produziert werden, um den jährlichen CO2-Speichereffekt eines Baumes zu ersetzen.

Auch ein Elektroauto kann den Direktverbrauch erhöhen und dafür sorgen, dass man sich deutlich umweltfreundlicher von A nach B bewegt. Über die haushaltsübliche Steckdose dauert das Auftanken eines Elektroautos sechs bis acht Stunden, mit einer speziellen Ladestation für die Solaranlage sind die Batterien schon nach 1,5 bis zwei Stunden gefüllt. Und auch die Reichweite kann sich sehen lassen. Für einen anschaulichen Vergleich hat phovo den Jahresstromertrag einer durchschnittlichen PV-Anlage in Mettmann in die Fahrleistung eines Kleinwagens und einer Limousine umgerechnet. Dazu wurde angenommen, dass der Kleinwagen 13 kWh auf 100 km und das deutlich größere Elektroauto 20 kWh auf 100 km benötigt.