Wie funktioniert Phovo?

Auf phovo.de finden Sie für die größten Städte in Deutschland "Solarprofile", die über den Stand und weiteren Ausbau ihrer jeweiligen Solarenergienutzung informieren. Ziel ist es, den grundsätzlich an Photovoltaik interessierten Bürgern als auch den Bürgern, die sich konkret für die Installation einer Anlage interessieren, alle stadtspezifischen Informationen auf einer Seite gebündelt zu präsentieren.

phovo.de bietet Investoren und Betreibern von Photovoltaikanlagen eine solide Bewertungsgrundlage, die Energieerträge ihrer PV-Anlage mit in der Praxis gemessenen Ertragswerten zu vergleichen und zu analysieren. Überdies finden Sie alle wichtigen städtischen und kommunalen Informationen zur Planung und Bau einer Photovoltaikanlage.

Auf phovo.de finden Sie für jede Stadt in Deutschland die in der Praxis gemessenen Erträge von Solaranlagen.

Nach einem starken Preisverfall in den letzten Jahren kann Solarstrom heute inzwischen im Gewerbe- und Eigenheimbereich bereits für unter 10 Cent je Kilowattstunde (kWh) erzeugt werden. phovo zeigt Ihnen, mit welchen Solarerträgen sie rechnen können und warum es sich in Mönchengladbach lohnt, Photovoltaik-Strom selbst zu erzeugen.

Themen & Schwerpunkte im Überblick
  • Grünstrom-Erzeugung in Mönchengladbach
  • Durchschnittliche PV-Anlagendaten
  • Solarerträge einer Beispiel-Anlage
  • Preisvergleich von Solar-Fachbetrieben
  • Datenbasis und Berechnungsmethodik

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Verbreitung der Solarenergie-Nutzung in Mönchengladbach

In Mönchengladbach hat der Anteil der Solarstromanlagen an der Erneuerbaren Stromerzeugung in den letzten Jahren immer weiter zugenommen. Mit 3268.257 nimmt die Photovoltaik bereits Ende 2015 einen Anteil von rund 99.39 Prozent an den Erneuerbaren zur Stromproduktion ein.

Die Photovoltaik (PV) hat sich als Möglichkeit zur dezentralen, verbrauchsnahen und ökologischen Stromerzeugung bestens bewährt und spielt in unserer heutigen, nachhaltigen Energieversorgung eine gewichtige Rolle: Bereits im Jahr 2017 deckte die PV mit einer geschätzten Stromerzeugung von ca. 40 TWh etwas mehr als 7 % des Netto-Stromverbrauchs in Deutschland. Alle Erneuerbaren Energien (EE) kamen zusammen auf annähernd 39 %. Auch die Kosten sind immer weiter gesunken und sind heute günstiger als Strom aus Braunkohle.

Gründe genug, warum die Zahl der Verbraucher, die sich eine Solaranlage installieren, um damit ihren eigenen Strom aus Sonnenenergie zu erzeugen, stetig steigt.

Überblick über Leistungs- und Ertragsdaten in Mönchengladbach

Die Höhe des Solarertrags hängt maßgeblich vom Solardach ab: Das sollte mit seiner Dachfläche optimal in Richtung Sonne stehen - ertragreich sind Süddächer, aber auch auf Ost- und Westdächern können Anlagen wirtschaftlich sein - und optimal geneigt sein (Dachneigung zwischen 30 und 35 Grad). Wichtig ist außerdem, dass das Solardach nicht verschattet wird, denn eine Verschattung durch Hausteile, Nachbargebäude oder Bäume würde den Solarertrag mindern.

Um vorab ihre möglichen Photovoltaik-Erträge abschätzen zu können, finden Sie nachfolgend die in der Praxis bis 2015 an Amprion GmbH gemeldeten Leistungs- und Ertragsdaten der EEG-geförderten Solaranlagen in Mönchengladbach.

Wieviel Sonnenenergie wandelt eine Anlage in Mönchengladbach in PV-Strom um?

Wieviel Sonnenenergie letztlich in Solarstrom umgewandelt wird, ist von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. Grundsätzlich zählen hierzu die Sonneneinstrahlung, die Modulausrichtung und Verschattung als auch der Wirkungsgrad der Module und des Wechselrichters.

Um zu beurteilen, ob eine Anlage viel oder wenig Strom produziert, bietet sich ein Vergleich der produzierten Solarstrommenge pro installiertem Kilowatt Anlagenleistung an. Im deutschlandweiten Durchschnitt werden pro kWp 934 kWh produziert.

894.22
kWh/KW pro Jahr

Während der vergangenen Jahre wurde - bezogen auf alle Dachanlagen in Mönchengladbach - ein Solar-Stromertrag von 894.22 kWh pro Kilowattp erzielt. Tipp: Bei der Planung Ihrer Anlage können Sie für rund 1.000 Kilowattstunden Strom, die ein Haushalt pro Jahr verbraucht, in etwa ein Kilowatt Nennleistung einplanen.

Wie groß sollte meine Fotovoltaik-Anlage ausgelegt sein?

Je größer der Stromverbrauch, desto mehr Strom kann auch selbst verbraucht werden, desto größer kann auch die PV-Anlage ausgelegt werden. Daher gibt es in Mönchengladbach entsprechend der vorherrschenden Demografie mit einem Anteil von 67 Prozent besonders viele Kleinanlagen. 27 Prozent sind Anlagen von 10 bis 50 Kilowatt auf größeren Gebäuden und 7 Prozent sind größere, gewerblich betriebene Solaranlagen.

Jedes Photovoltaik-Projekt sollte mit einem ausführlichen Beratungsgespräch beginnen, um herauszufinden, ob die baulichen Voraussetzungen grundsätzlich eine Dach-, Balkon-, Carport- oder Fassadenanlage zulassen. Dann sollte der Energieverbrauch des Haushalts bzw. Gewerbebetriebes analysiert werden, um die optimale Anlagengröße zu bestimmen.

Da die Anlagenpreise in den letzten Jahren stark gesunken sind, liegen die Erzeugungskosten für Solarstrom mittlerweile deutlich unter dem durchschnittlichen Strombezugspreis für Privat- und auch für Gewerbekunden. Daher lohnt sich generell ein möglichst hoher Eigenverbrauchsanteil, um Strombezugskosten einzusparen.

Welchen Strombedarf deckt eine typische Solaranlage ab?

Mit der Stromproduktion kleinerer Anlagen mit weniger als 10 kWP können sich rechnerisch eine Familie mit 3 bis 4 Haushaltsmitgliedern pro Jahr selbst mit Solarstrom versorgen.

In der Praxis ist die Höhe der Deckung des Eigenbedarfs jedoch vom Verbrauchsverhalten abhängig. Da nie der gesamte Solarstrom auch verbraucht werden kann, wenn die Sonne scheint, kalkuliert man - ohne Strom in Solarbatterien zwischen zu speichern - in etwa mit einem Beitrag von rund 30%. Mit einem Solarakku lässt sich der Eigenverbrauch hingegen auf rund 70% steigern!

894.22
kWh / Jahr

≙ 21 Personen

Mit einem Durchschnittsertrag pro Anlage von rund 21087.96 kWh können in Mönchengladbach der Strombedarf von rund 21 Personen gedeckt werden.

Wie viele Solarmodule brauchen Sie für Ihre Wunsch-Anlage?

0 kWpeak

Ø pro Anlage: 86 Module

Wenn Sie moderne Solarmodule mit 60 Solarzellen und rund 275 Wattp-Leistung für Ihre Solaranlage einplanen, so benötigen Sie insgesamt etwa 86 Module, um die Größe einer durchschnittlichen PV-Anlage in Mönchengladbach zu erreichen.

Die durchschnittliche Anlagenleistung in Mönchengladbach beträgt 23.58 kWp. Als Faustregel gilt: 1 kWp ≈ 6 m2 Modulfläche. Für eine wie auf Hausdächern in Mönchengladbach durchschnittlich dimensionierte Photovoltaik-Anlage von 23.58 kWp Leistung benötigen Sie in etwa 141 m2 Dachfläche. Aber: Viele Dächer sind nicht einfach nur rechteckig, sondern besitzen Gauben, einen Schornstein oder ein Dachfenster. Daher kann aus Platz- aber auch aus Verschattungsgründen häufig nicht das ganze Dach mit Solarmodulen belegt werden.

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Ertragsdaten: Beispiel-Erträge und Nutzen einer 10 kW Solaranlage

Da das Thema Strom bzw. Energie immer etwas trocken ist, hat phovo Ihnen ausgerechnet, was für einen Nutzen eine 10 kW Solaranlage in Mönchengladbach noch hat, außer das elektrische Energie durch den photoelektrischen Effekt erzeugt wird. Denn Energie aus Sonnenstrahlen kann andere Energieformen ersetzen bzw. umgewandelt werden, CO2 einsparen und so das Klima schützen oder per E-Auto in vielen Kilometern umweltfreundlich verfahren werden.

So viele Kilometer können Sie mit einem Elektroauto solar fahren!

Auf einem durchschnittlichen unverschatteten Eigenheimdach lässt sich rechnerisch problemlos der Jahresstrombedarf einer fünfköpfigen Familie inklusive Strombedarf für das eigene E-Auto decken. Insbesondere die Integration von Photovoltaik und Energiespeicher kann sich daher für E-Autoeigentümer je nach elektrischem Lastprofil bzw. den sich durch das Fahrprofil ergebenden Lastgang lohnen.

Durch einen eigenen Solarakku können wesentlich mehr „grüne“ Kilometer gefahren werden als durch die ausschließliche Nutzung des direkten Stroms aus der Photovoltaikanlage. Wird der Photovoltaikstrom gespeichert, können rund drei Mal so viele Kilometer pro Jahr mit dem eigenen Solarstrom gefahren werden.

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Tesla Model S

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Renault ZOE

Ihre Photovoltaik-Anlage eröffnet Ihnen die Möglichkeit, Ihre persönliche Energiewende vom Haus auf die Straße auszuweiten. Denn mit solar erzeugtem Strom in der Batterie von E-Fahrrad oder Auto sind Sie in Mönchengladbach und Umgebung immer umweltfreundlich unterwegs. Fahren Sie z. B. einen Elektro-Kleinwagen mit 13 kWh Verbrauch auf 100 km dann können Sie insgesamt 61248 Kilometer ganz ohne Abgas und Gestank zurücklegen. Mit einem leistungsstärkeren E-Mobil mit höherer Reichweite und einem Stromverbrauch von 20 kWh pro 100 km schaffen Sie immerhin noch 36951 km pro Jahr!

Strom ohne CO2: Mit einer Photovoltaikanlage aktiv das Klima schützen

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kgCO2 / Jahr

= 370 Bäume

In Mönchengladbach sparen Sie mit Ihrer 10-kW-Anlage Emissionen in der Höhe von 4614. Um soviel CO2 aus der Atmosphäre jährlich aufzunehmen, bedürfte es 370 Bäume. Denn ein typischer Laubbaum benötigt etwa 80 Jahre, um eine Tonne CO2 zu speichern.

Der Ausbau der Photovoltaik verlief ab dem Jahrhundertwechsel äußerst dynamisch. Die installierte Leistung hat sich von rund 100 MWP im Jahr 2002 bis auf rund 11 GWP Ende 2015 mehr als verhundertfacht. Durch den geringeren CO2-Ausstoß trägt der Ausbau erneuerbarer Energien heute wesentlich zur Erreichung der Klimaschutzziele bei.

Eine Photovoltaikanlage im normalen Betrieb stößt kein CO2 aus – allerdings muss die Anlage hergestellt werden und dabei kommt es auch zu umweltschädlichem CO2-Ausstoß. Laut Frauenhofer Institut dauert es im Durchschnitt zwei Jahre bis eine Photovoltaikanlage in Deutschland das CO2, das durch seine Herstellung freigesetzt wurde, wieder durch die umweltfreundliche Stromproduktion einspart.

Solarbatterie-Rendite: Einnahmen im Vergleich

Ein Stromspeicher (auch Solar- oder PV-Stromspeicher genannt) wird dazu eingesetzt, den Solarstrom, der von den Photovoltaikzellen auf dem Dach produziert wird, zu speichern, um diesen später zum Verbrauch im Haushalt wieder bereit zu stellen. Ein Stromspeicher besteht dabei aus einer Batterie bzw. einem Akku und einer Speicherregeleung, die das Laden und das Entladen des Speichers regelt.

Finanzielle Erträge entstehen auf zwei Wegen: Durch den Verbrauch des Solarstroms im eigenen Haushalt und durch die Einspeisung in das Netz. Die Einspeisung einer Kilowattstunde bringt jedoch deutlich weniger ein, als sie selbst zu verbrauchen und damit Strom aus dem Netz zu sparen. Mit einem Stromspeicher können daher höhere PV-Strom-Einnahmen als ohne erzielt werden.

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ohne Speicher

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mit Speicher

Ohne PV-Batterie könnten Sie von Ihren 8942.2 kWh Solarstrom in Mönchengladbach rund ein knappes Drittel selbst verbrauchen, der Rest (70 %) ginge dann ins Stromnetz. Mit Solarstrom-Speicher könnten Sie hingegen 70 Prozent selbst nutzen! Statt 1556 Euro pro Jahr würden Sie dann 2200 Euro dazuverdienen!

Vom fossilen zum solaren Zeitalter - Jeder kann mithelfen!

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kWh/Jahr

Solarstrom

  • ≙ 902L Heizöl
  • ≙ 894m3 Erdgas
  • ≙ 2129kg Holz

Solarstrom ist nur eine Form von Solarenergie. phovo hat diese Energie in fossile und biogene Energieträger wie Holz umgerechnet: Der Jahresertrag einer 10-kW-Solaranlage in Mönchengladbach entspricht in etwa 902 l Heizöl, 894 m3 Erdgas oder 2129 kg Brennholz.

Rund 80% des Welt-Energieverbrauchs werden mit den fossilen Energieträgern Kohle, Öl und Gas gedeckt. Doch fossile Ressourcen werden knapper und das weitere Verbrennen verstärkt den ohnehin einsetzenden globalen Klimawandel. Kein Weg führt daher am Umstieg auf Erneuerbare Energien vorbei.

Die Nutzung der Solarenergie zur Strom- oder auch Wärmeproduktion ist dabei von großer Bedeutung. Denn sie kann fast überall in ganz kleinen Einheiten im Garten oder am Balkon, auf Spitz- und Flachdächern oder auch auf Freiflächen wie brachliegenden Feldern als Individuum, als Bürgergenossenschaft oder als Unternehmen zur umweltfreundlichen Stromproduktion eingesetzt werden.

Effizient heizen: Solarstrom für Wärmepumpen nutzen

Das Heizen mit PV-Strom gilt als eine der besten Möglichkeiten, Strom-Erzeugung und -Nutzung sinnvoll voneinander zu entkoppeln. So können nicht nur fossile Energieträger wie Heizöl oder Erdgas eingespart werden, sondern auch der Netzausbaubedarf reduziert werden. Nicht alle Heizanwendungen mit Strom sind jedoch gleich effizient.

So lässt sich Solarstrom mit einer Elektroheizung nur 1:1 zum Heizen nutzen. Wesentlich effizienter ist es jedoch, hierzu eine Wärmepumpe einzusetzen. Mit einer Erdwärmepumpe machen Sie z. B. aus den 8942.2 kWh das Vierfache, mit einer Luftwärmepumpe das Dreifache an Wärmeenergie. Diese Wärmemenge reicht aus, um in Mönchengladbach einen großen Einfamilienhaus-Neubau oder einen kleineren, nicht so gut gedämmten Altbau ein ganzes Jahr lang zu beheizen.

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kWh

Erdwärmepumpe

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Luftwärmepumpe

Wer den gesamten Solarstrom der 10 kW PV-Anlage zum Betrieb einer Wärmepumpe einsetzt, der kann in Mönchengladbach mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe 35769 und mit einer Luft-Wasser 26827 kWh Wärme pro Jahr erzeugen. So könnte man rund 104 m2 eines schlecht gedämmten Altbaus oder alternativ 447 m2 eines Niedrigenergiehauses beheizen.

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Anhang: Datenursprung, Rechnungen & Erläuterungen

Alle hier dargestellten und aufbereiteten Anlagen- und Ertragsdaten basieren auf den gesetzlichen Mitteilungspflichten gegenüber den Netzbetreibern gemäß § 74a EEG. Diese Werte wurden von phovo lokal zu den jeweiligen Städten und Gemeinden zugeordnet. Die Auswertung in Mönchengladbach umfasst insgesamt 981 Solaranlagen und werden nicht aktualisiert oder erweitert. Phovo erhebt keinerlei Anspruch auf die Richtigkeit der hier dargestellten Solardaten und schließt daher auch jegliche Haftung aus.

Das Kreisdiagramm der Anteile der jeweiligen Erneuerbaren Energiequelle in Mönchengladbach basiert auf der aufsummierten installierten Leistung einer Energiequelle im Verhältnis zur Gesamtleistung aller Erneuerbarer Energiequellen zur Ökostromproduktion. Ausgewertet wurden die Energiequellen Solarstrom, Windkraft, Wasserkraft, Biomasse, Klärgas und Geothermie.

Der Kennwert der produzierten Kilowattstunden Solarstrom pro installiertem Kilowatt Solarleistung bezieht sich ausschließlich auf Dachanlagen auf oder an Gebäuden in Mönchengladbach und stellt somit ein geeignetes Vergleichskriterium für die allermeisten Kleinanlagen dar. Zur Berechnung wurde der durchschnittlich seit Inbetriebnahme bis Ende 2015 in Dachanlagen erzeugte Strom in das Verhältnis zur gesamten installierten Solarleistung aller Dachanlagen in Mönchengladbach gesetzt. Zum Vergleich wird das deutschlandweite Verhältnis von kWh/kWp einer Gebäude-PV-Anlage angeführt, das nach gleichem Vorgehen berechnet wurde.

Zur Berechnung der Verteilung der Anlagengröße nach Leistung der PV-Anlagen in Mönchengladbach wurden zunächst alle untersuchten Solaranlagen hinsichtlich ihrer Leistung in drei Klassen eingeteilt. Diese Klassen spiegeln teilweise relevante formale Regelungen (z. B. die Eigenverbrauchsabgabe ab 10 kW) zum Zeitpunkt der Erstellung wider. Um den jeweiligen Anteil einer Solarklasse an der gesamten Solarleistung in Mönchengladbach zu berechnen, wurde dann die Summe der Anzahl der Anlagen der jeweiligen Klasse durch die Gesamtanzahl aller Dach- und Freiflächenanlagen in Mönchengladbach dividiert.

Die Herleitung, wie viel Module eine durchschnittliche Photovoltaikanlage besitzt, basiert auf der Annahme, dass typische Solarmodule eine Leistung von 275 Wattp und eine Modulgröße von jeweils etwa 1,6 m2 besitzen. Dann wurde lediglich die durchschnittliche Leistung einer Dachanlage von 23.58 in Mönchengladbach durch die beispielhaft angenommene Modulleistung geteilt und auf ganze Zahlen aufgerundet. Zur Berechnung der Dachfläche wurde dann die benötigte Anzahl mit der jeweiligen Modulfläche multipliziert.

Um zu berechnen, wie viele Personen ihren Stromverbrauch durch die durchschnittliche jährliche Stromproduktion einer Solaranlage in Mönchengladbach decken können, haben wir angenommen, dass eine Person eines 4-Personen-Haushaltes auf einen Stromverbrauch von pro Jahr 1.000 Kilowattstunden kommt. Dies ist natürlich nur ein grober Schätzwert, da der Stromverbrauch eines Haushaltes in hohem Maße vom Verbrauchsverhalten und von der Ausstattung mit elektrischen Geräten, der Art des Heizungssystems und weiterer Verbraucher wie beispielweise dem Vorhandensein eines Elektroautos abhängen.

Der Vergleich der Primärenergie anhand von Solarstrom mit Erdgas, Heizöl und lufttrockenem Holz erfolgte anhand der jeweiligen Heizwerte. Hierzu wurde angenommen, dass Erdgas einen Heizwert von durchschnittlich rund 10 kWh/m3, Heizöl EL von 11,8 kWh/kg und lufttrockenes Holz einen Heizwert von 4,2 kWh/kg besitzt.

Die Wärmepumpentechnik zählt zu einer der wichtigsten Heiztechniken innerhalb der Energiewende, da sie sowohl effizient und sparsam heizt als auch dazu beiträgt, Ökostrom sinnvoll zu Heizzwecken einzusetzen. Um diesen Zusammenhang zu veranschaulichen, haben wir die Jahresstromproduktion einer 10 kW Dachanlage in Mönchengladbach in die Wärmemenge umgerechnet, die eine Luftwärmepumpe und eine Solewärmepumpe erzielen würden. Hierzu haben wir einen Wirkungsgrad (Jahresarbeitszahl (JAZ)) von 3 und 4 angenommen. Da die Effizienz auch vom Dämmungsstandard abhängt, haben wir ausgehend von einer durchschnittlich produzierten Wärmemenge (JAZ 3,5) die Quadratmeterzahl berechnet, die man mit dieser Wärmemenge beheizen kann. Dazu haben wie einen Wärmebedarf eines Neubaus von 70 kWh/m2a (Niedrigenergiehaus nach EnEV 2002) und eines unsanierten Wohnhauses aus den Baujahren 1960 bis 1980 von 300 kWh/m2a angenommen.

Für die Amortisation eines PV-Speichers ist entscheidend, wie oft Hauseigentümer über die Lebensdauer seine Speicherkapazität nutzen können und damit zusätzlichen Solarstrom statt Strom aus dem Netz verbrauchen. Für gut ausgelegte PV-Systeme im Haus kann der Speicher 200 bis 250 Mal im Jahr vollständig geladen und entladen werden. Multipliziert man diesen Wert mit der Lebensdauer in Jahren und dem Energieinhalt in Kilowattstunden, so ergibt sich der zusätzlich selbst genutzte Solarstrom. Ersetzt dieser Solarstrom, der ohne Speicher ins Netz eingespeist und derzeit mit 12 Cent pro Kilowattstunde vergütet worden wäre, den Bezug von Netzstrom zu 30 Cent pro Kilowattstunde, so ergibt sich ein „Verdienst“ durch den Speicher von 18 Cent je Kilowattstunde. Beachtet werden muss, dass hiervon die Speicherkosten abgezogen werden müssen, um die Wirtschaftlichkeit beurteilen zu können.

Um die Treibhauswirksamkeit verschiedener Energieträger vergleichbar zu machen, werden sogenannte CO2-Äquivalente berechnet. Ein Gramm CO2-Äquivalent bedeutet, dass die jeweilige Mischung an Treibhausgasen so klimawirksam ist wie ein Gramm Kohlendioxid. Unsere Berechnungen zur Emissionsvermeidung durch die Nutzung von Solarenergie in Mönchengladbach basieren auf einer Netto-Betrachtung. Dabei wurden die durch die Endenergiebereitstellung aus Solarenergie vermiedenen Emissionen mit denen verrechnet, die durch die Substitution fossiler Energieträger brutto auf Basis eines Kohlendioxid-Emissionsfaktors des deutschen Strommix von 0,516 Kilogramm pro Kilowattstunde in 2016 vermieden wurden. Der Energieaufwand für die Herstellung der Solarmodule wurde hier nicht mit eingerechnet.

Die hier gemachten Angaben zum Stromverbrauch beziehen sich nicht auf ein einzelnes Elektrofahrzeug bzw. Modell, sondern dienen allein Vergleichszwecken. Der Stromverbrauch und die CO2-Emissionen eines Elektrofahrzeugs hängen von der effizienten Verwendung des Energieinhalts der Batterie durch das Elektrofahrzeug ab und werden vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren (z. B. Umgebungsbedingungen) beeinflusst. Wer den Stromverbrauch unterschiedlicher Elektromobile vergleichen möchte, sollte darauf achten, dass die Werte entsprechend den vorgeschriebenen Messverfahren nach § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV) erhoben wurden.