Inspizieren die Solaranlage auf dem Dach der Bistums-Kita St. Barbara am Westerberg: (V.l.) Dr. Wilm Heidemann (Kirchenvorstand), Sara Pohlmann (Referentin für Bauangelegenheiten in den Kirchengemeinden), Ralf Schlüter (Diözesanbaumeister und im Bistum für das Thema Klimaschutz zuständig), Eckhard Reimler (Leiter Energievertrieb bei den Stadtwerken Osnabrück) und Sven Kiesow (PV-Projektleiter bei den Stadtwerken Osnabrück). Foto: Stadtwerke Osnabrück

Inspizieren die Solaranlage auf dem Dach der Bistums-Kita St. Barbara am Westerberg: (V.l.) Dr. Wilm Heidemann (Kirchenvorstand), Sara Pohlmann (Referentin für Bauangelegenheiten in den Kirchengemeinden), Ralf Schlüter (Diözesanbaumeister und im Bistum für das Thema Klimaschutz zuständig), Eckhard Reimler (Leiter Energievertrieb bei den Stadtwerken Osnabrück) und Sven Kiesow (PV-Projektleiter bei den Stadtwerken Osnabrück). Foto: Stadtwerke Osnabrück

Osnabrück: Eigener Sonnenstrom für vier Bistums-Kitas

Gleich vier Kindertagesstätten des Bistums Osnabrück erzeugen und nutzen ihren eigenen Sonnenstrom. Im Frühjahr 2018 hatten die Stadtwerke Osnabrück auf den Kita-Dächern jeweils eine Solaranlage inklusive Stromspeicher installiert – finanziert aus dem „Klimacent“-Topf ihres speziellen Ökostromtarifs. Nicht nur aufgrund des diesjährigen Vorzeige-Sommers fällt die erste Solarbilanz der Kitas positiv aus. „Einen besseren Start für die Solarpartnerschaft konnten wir uns kaum wünschen“, freut sich Ralf Schlüter, Diözesanbaumeister und im Bistum für das Thema Klimaschutz zuständig. Im März und April waren die Solaranlagen der Kitas „Liebfrauen“ in Eversburg, „St. Wiho“ in Hellern, „St. Ansgar“ in Nahne und „St. Barbara“ am Westerberg ans Netz gegangen.

Dank der zusätzlich installierten Speicher konnten und können die Kitas den Sonnenstrom nicht nur erzeugen, sondern auch speichern und dann nutzen, wenn er auch gebraucht wird. Der sogenannte Autarkiegrad – die Höhe des Eigenverbrauchsanteils am selbst erzeugten Strom – liegt bei allen vier Kitas bislang zwischen 50 und 80 Prozent. Schlüter und seine Kollegin Sara Pohlmann, Referentin für Bauangelegenheiten in den Osnabrücker Kirchengemeinden, freuen sich dabei auf die Solar-Partnerschaft mit den Stadtwerken Osnabrück, die ganz gezielt auf das Bistum zugegangen waren. „Hinter unserem Engagement steckt unser Anspruch, die Sonnenstromerzeugung im Stadtgebiet weiter auszubauen“, erläutert Stadtwerke-Energievertriebsleiter Eckhard Reimler. „Diesen Anspruch noch mit einem umweltpädagogischen Ansatz zu verbinden, ist doppelt gut.“ Mittels des städtischen Solarkatasters „Sun Area“ hatten sich die Stadtwerke daher insbesondere auf die Suche nach geeigneten Kita-Dachflächen gemacht – und dabei bei den vier Bistums-Kitas aufgrund der geeigneten Rahmenbedingungen wie Dachgröße und -ausrichtung noch Potentiale entdeckt.

Das Stadtwerke-Engagement steht zudem auf einem breiten gesellschaftlichen Fundament: dem „Klimacent“ und dem damit verbundenen Partnermodell. Jeder Kunde eines speziellen Stadtwerke-Ökostromtarifs zahlt freiwillig einen Cent pro verbrauchter Kilowattstunde obendrauf. Den „Klimacent-Topf“ stocken die Stadtwerke mit 25.000 Euro jährlich auf. „Die Gesamtsumme fließt dann komplett in regenerative Erzeugungsprojekte in Osnabrück – wie aktuell in unser laufendes Kita-Sonnenstromprogramm“, so Eckhard Reimler. Sieben Kita-Dächer haben die Stadtwerke in den zurückliegenden Monaten mit Solaranlagen inklusive Stromspeicher bestückt – alle mit finanzieller Unterstützung der Ökostromkunden. „Im Herbst folgt mit der Kita ‚Heilig Geist‘ am Sonnenhügel die fünfte Bistums-Kita in Osnabrück“, ergänzt Sara Pohlmann.

Steckbrief:
Dachanlage in Osnabrück

Objekt: Dachanlage
Ort: Osnabrück
Baujahr: 2020
Beteiligte Unternehmen: Stadtwerke Osnabrück
Anlagenart: Dachanlage
Anwendung: Eigenverbrauch
Stromspeicher: Solar-Stromspeicher
Quelle: Stadtwerke Osnabrück
Projekt vorschlagen

Bildmaterial: Osnabrück: Eigener Sonnenstrom für vier Bistums-Kitas

Sie betreiben eine Solaranlage?

Stellen Sie hier anderen Interessierten Ihr Projekt vor!