Potsdam: PV-Anlage auf dem Haus der Natur zeigt wie die Energiewende aussehen kann

Auf dem Haus der Natur sind Solarmodule verbaut worden und bilden eine der größten Solaranlagen Potsdams. Mit dem PV-Kraftwerk setzten die Betreiber ein klares Zeichen für die Energiewende im Stadtgebiet und wollen die Menschen in Potsdam für Photovoltaik begeistern.

Im Dezember 2005 fingen die Monteure mit der Installation der Solaranlage an, deren Spitzenleistung 9,28 kWp umfasst. Das Herzstück der PV-Anlage bilden rund 51 Solarmodule, welche die Sonnenstrahlen einfangen und in Energie umwandeln.

Der produzierte Solarstrom wird in das öffentliche Netz eingespeist. Für jede eingespeiste Kilowattstunde erhält das Haus der Natur eine Vergütung, mit der die Betriebskosten gedeckt werden sollen. Über einen Zeitraum von Jahren hinweg wird die PV-Anlage den sauberen Strom erzeugen.

Die Bensch und Brauer Haustechnik sorgte für die fristgerechte Fertigstellung der Photovoltaikanlage, sodass eine attraktive Einspeisevergütung für das Haus der Natur gesichert werden konnte.

In der Potsdamer Innenstadt fanden sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht so viele Solardächer. Das PV-Projekt auf dem Haus der Natur zeigte daher, dass die Solarstromerzeugung im historischen Innenstadtbereich umgesetzt werden kann. Um der Denkmalpflege gerecht zu werden wurden spezielle PV-Module ohne eine schimmernde Umrandung verbaut.

Über die Vorteile der Solarenergie soll eine Demonstrationstafel im Erdgeschoss aufklären. Im Haus der Natur sollen zudem Vortrags- und Diskussionsabende zum Thema Erneuerbare Energien stattfinden.

Steckbrief:
PV-Module auf Vereinshaus in Potsdam

Objekt: PV-Module auf Vereinshaus
Ort: Potsdam
Baujahr: 2005
Elektrische Leistung in kWp: 9kWp
Beteiligte Unternehmen: Haus der Natur, Bensch und Brauer Haustechnik
Anwendung: Netzgekoppelte Anlage
Quelle: Potsdam: 51 Module fangen die Sonne
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