Wie funktioniert Phovo?

Auf phovo.de finden Sie für die größten Städte in Deutschland "Solarprofile", die über den Stand und weiteren Ausbau ihrer jeweiligen Solarenergienutzung informieren. Ziel ist es, den grundsätzlich an Photovoltaik interessierten Bürgern als auch den Bürgern, die sich konkret für die Installation einer Anlage interessieren, alle stadtspezifischen Informationen auf einer Seite gebündelt zu präsentieren.

phovo.de bietet Investoren und Betreibern von Photovoltaikanlagen eine solide Bewertungsgrundlage, die Energieerträge ihrer PV-Anlage mit in der Praxis gemessenen Ertragswerten zu vergleichen und zu analysieren. Überdies finden Sie alle wichtigen städtischen und kommunalen Informationen zur Planung und Bau einer Photovoltaikanlage.

Auf phovo.de finden Sie für jede Stadt in Deutschland die in der Praxis gemessenen Erträge von Solaranlagen.

Selbst Strom zu erzeugen und zu nutzen wird für viele Hausbesitzer als auch Mieter immer interessanter. phovo.de zeigt Ihnen, wie viel Solarstrom Sie in Wermelskirchen erzeugen können und erklärt anschaulich anhand der tatsächlich in Wermelskirchen gemessenen Solarerträge und konkreter Infografiken, wie Sie mit Ihrem eigenen PV-Strom vom Dach Ihr Leben umweltfreundlicher, klimaschonender und auch günstiger gestalten können.

Navigation: Diese Inhalte bietet Ihnen unser Solar-Ratgeber
  • Bedeutung der Grünstromproduktion in Wermelskirchen
  • Solaranlagen in Wermelskirchen: Photovoltaik-Kennzahlen im Vergleich
  • So viel Energie erzeugt Ihr eigenes Solarkraftwerk!
  • Solarbetriebe in Wermelskirchen finden & kostenlos bis zu 5 PV-Angebote anfordern!
  • Hintergrund-Wissen: Photovoltaik-Kennzahlen und Berechnung

Klimaschutz in Wermelskirchen: Welchen Anteil trägt Solarstrom bei?

In Wermelskirchen nimmt die Solarenergienutzung mit 71.25 Prozent (Stand Ende 2015) einen bedeutenden Anteil an der Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien ein.

Photovoltaik zählt inzwischen zu den preiswertesten Energieformen. Solarstrom rechnet sich für Privatleute und Unternehmen gleichermaßen und macht sich gesamtgesellschaftlich bezahlt. Der Ausbau der Solarstromerzeugung trägt wesentlich zur Erreichung der Klimaschutzziele bei. So wurden im Jahr 2017 Emissionen mit einem Treibhausgaspotenzial von rund 25 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalenten vermieden.

Mit einer Photovoltaik-Anlage kann man auf dem eigenen Dach günstig eigenen, klimafreundlichen Solarstrom erzeugen. Immer mehr Menschen nutzen dazu auch einen Solarstromspeicher. So können sie den günstigen und klimafreundlichen Strom aus eigener Erzeugung auch nach Sonnenuntergang nutzen. Den Strom, den sie nicht selbst verbrauchen, speisen Sie einfach ins Stromnetz ein und erhalten hierfür eine Vergütung.

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Wichtige Daten & Fakten über Fotovoltaik-Anlagen in Wermelskirchen

Private Haushalte können mit einer Photovoltaik-Anlage, z.B. auf dem Dach des Eigenheims, aktiv an der Energiewende mitwirken und gleichzeitig einen wirtschaftlichen Vorteil erzielen. Denn mit einer eigenen Photovoltaikanlage lassen sich bis zu 30 Prozent des Stromverbrauchs im Haushalt selbst erzeugen. Wird die Anlage mit einem Batteriespeicher ergänzt, lässt sich der Anteil des Eigenverbrauchs auf etwa 70 Prozent erhöhen.

Voraussetzung für einen hohen Solarertrag sind die Standortbedingungen und die fachmännische Planung und Realisation. Für alle, die eine PV-Anlage in Wermelskirchen planen oder ihre Erträge überprüfen wollen, hat phovo eine Vielzahl von Solaranlagen in Wermelskirchen ausgewertet und nachfolgend die wichtigsten Vergleichskennzahlen zusammengefasst.

Wieviel kWh Solarstrom lassen sich mit 1 kWp erzeugen?

Um eine PV-Anlage zu planen bzw. den eigenen Solarstromertrag beurteilen zu können, bedarf es Vergleichszahlen für den jeweiligen Standort. Die Kennzahl "Kilowattstunden pro Kilowatt" hilft Ihnen, grob abzuschätzen, wie ertragreich sich eine Solaranlage in Wermelskirchen im bundesweiten Vergleich betreiben ließe. Wer bereits weiß wie viele kW Solar auf sein Dach passen, kann jetzt bereits einfach berechnen, wie viele Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr in Wermelskirchen erzeugt werden können.

869.18
kWh/KW pro Jahr

Eine PV-Anlage, die auf einem Wermelskirchener Dach installiert ist, erzielt jährlich gut 869.18 kWh Solarstrom mit jedem installierten Kilowattpeak, während der Durchschnitt in ganz Deutschland bei 934 kWh/kWp pro Jahr liegt.

Anlagensegmente: So verteilt sich die Photovoltaikleistung in Wermelskirchen

Die Grafik zeigt die Verteilung der Anlagengröße nach der Leistung des Solargenerators in Wermelskirchen. Hier werden zu 62 % kleinere PV-Anlagen unter 10 Kilowatt Gesamtleistung genutzt. 34 % der Solaranlagen sind zwischen 10 und 50 kW stark und nur 4 % nutzen Anlagen mit mehr als 50 kW.

PV-Anlagen werden in aller Regel so ausgelegt, dass mit Ihnen im Verhältnis zum eigenen Bedarf ein möglichst hoher Eigenverbrauch erzielt werden kann. Ohne PV-Speicher fallen die Anlagen im typischen Einfamilienhaus-Segment dann um 5 kW aus. Optimiert man auf den Autarkiegrad, so wird häufig das gesamte Solardach belegt. Alternativ lässt sich eine PV-Anlage auch auf die CO2-Einsparungen bzw. den Klimaschutzbeitrag optimieren. Zwölf Kilowatt wäre hier für Dachanlagen privater Haushalte eine geeignete Größe.

Aus regulatorischen Gründen haben sich in der Vergangenheit verstärkt Anlagensegmente bei zehn Kilowatt (anteilige EEG-Umlage auf Eigenverbrauch) bei 30 Kilowatt (Pflicht zur Fernsteuerbarkeit) und ab 100 Kilowatt (verpflichtende Direktvermarktung) herausgebildet.

Wie groß muss Ihr Dach für eine typische PV-Anlage in Wermelskirchen sein?

Heute werden PV-Anlagen so konzipiert, dass sie besonders wirtschaftlich betrieben werden können. Das heißt, dass es nicht immer sinnvoll ist, das gesamte Dach mit Solarmodulen zu belegen, wenn es keinen Abnehmer oder Stromspeicher für einen möglichst hohen Eigenverbrauch gibt. Bei der Planung der Dachbelegung sollte zudem beachtet werden, dass bei Spitzdächern immer nur eine Dachseite belegt werden kann und auch Gauben und Dachfenster ausgespart werden müssen. Daher kann man im Gegensatz zu einer Flachdachanlage häufig nicht die gesamte Dachfläche für eine PV-Anlage einplanen. Beim Flachdach beschränkt hingegen hauptsächlich die Statik, wieviele Module installiert werden können.

In der Praxis geht man daher von den folgenden Faustregeln aus: Auf 10 m2 Dachfläche können auf einem Satteldach rund 1 kWp Leistung installiert werden. Auf einem Flachdach kann man hingegen mit 30 m2 pro 1 kWp kalkulieren.

0 kWpeak

Ø pro Anlage: 53 Module

Im Schnitt liegt die Anlagenleistung in Wermelskirchen bei 14.6 kWp. Um auf die Leistung einer durchschnittlichen PV-Anlage in Wermelskirchen zu kommen, brauchen Sie etwa 53 moderne Solarmodule mit 60 Solarzellen und rund 275 Wattp.

Die Sonne schickt Ihnen (fast) keine Stromrechnung

869.18
kWh / Jahr

≙ 12 Personen

In Wermelskirchen produziert eine PV-Anlage im Mittel 12691.43 kWh pro Jahr. Dies entspricht dem Jahresbedarf von rund 12 Personen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Strombedarf über das gesamte Jahr nahezu konstant, aber die Stromerzeugung im Winter durch die geringere Sonneneinstrahlung geringer ausfällt als im Sommer.

Hauseigentümer können ihre Stromrechnung senken. Bis zu 80 Prozent des benötigten Stroms können im Jahresdurchschnitt durch den Einsatz einer Photovoltaik-Anlage erzeugt werden. Die eigene Stromrechnung reduziert sich so dauerhaft. Bei vielen PV-Anlagen für Eigenheime geht es daher vor allem um die Eigenverbrauchsoptimierung. Das bedeutet, dass man so viel wie möglich des selbst erzeugten Stroms auch im eigenen Haus verbraucht. Jede Kilowattstunde, die man nicht vom Netzbetreiber zukaufen muss, spart bares Geld.

Experten-Tipp: Für je 1.000 Kilowattstunden Strom, die ein Haushalt pro Jahr verbraucht, sollte mindestens ein Kilowatt Nennleistung eingeplant werden.

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Wie viel Solarenergie kann man auf einem Hausdach ernten?

Die Sonne ist seit jeher die wichtigste Energiequelle des Menschen. Sie wird direkt genutzt, zum Beispiel zum Wärmen, Trocknen oder als Lichtquelle. Aber die Sonne ist auch für Wind, Wetter und fast jegliches Pflanzenwachstum verantwortlich. Mit der Verbrennung von Holz oder dem Einsatz von Windmühlen nutzt der Mensch die Sonnenenergie schon seit Langem auch indirekt.

Die direkte Nutzung der Sonne ist ein wichtiger Bestandteil der Energiewende. Hierzu zählen die Photovoltaik zur Stromgewinnung und die Solarthermie zur Wärmenutzung. phovo zeigt Ihnen im Folgenden, wie viel Energie sich mit einer Photovoltaikanlage in Wermelskirchen aus den etwa 1.000 Kilowattstunden pro Quadratmeter Globalstrahlung im Jahr gewinnen und nutzen lässt.

Umrechnung: Soviel Heizöl, Erdgas oder Holz sparen Sie ein

Die Öl- und Gasförderung wird energieintensiv gefördert und transportier, häufig umweltunfreundlich und immer wieder Grund für Auseinandersetzungen. Auch Brennholz muss geschlagen, getrocknet und kiloweise zur Heizung oder Kamin geschleppt werden. Solarstrom kommt hingegen direkt vom Dach und lässt nicht nur den Stromzähler langsamer laufen. Um zu zeigen, wieviel Energie im PV-Strom steckt, hat phovo.de kWh in Liter, m3 und kg umgerechnet.

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kWh/Jahr

Solarstrom

  • ≙ 877L Heizöl
  • ≙ 869m3 Erdgas
  • ≙ 2069kg Holz

Hochgerechnet auf eine 10-kW-Solaranlage können Sie in Wermelskirchen jährlich Solarstromenergie produzieren, die rund 877 Litern Heizöl, 869 m3 Erdgas oder 2069 kg Brennholz entspricht.

Eine Wärmepumpe macht grünen Strom zu grüner Wärme

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kWh

Erdwärmepumpe

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Luftwärmepumpe

Aus 8691.8 kWh Strom macht eine Luftwärmepumpe jährlich etwa 26075 kWh Heizwärme. Eine Erdwärmeheizung schafft sogar 34767 kWh umweltfreundliche Ökowärme! Theoretisch könnten so je nach baulichem Effizienz-Standard des Hauses von 435 m2 im Neubaufall bis hin zu 101 m2 eines Altbaus ganzjährig klimafreundlich beheizt werden.

Jede moderne Wärmepumpe lässt sich heute so steuern, dass sie in Abstimmung mit anderen Verbrauchern oder einem Stromspeicher mit möglichst viel eigenem Solarstrom betrieben werden kann. Abhängig von der Energieeffizienz eines Gebäudes (altes Haus, teilsaniert, Effizienz- oder Passivhaus) reduziert sich der Strombedarf aus dem öffentlichen Netz um bis zu 70 %. Das bedeutet, dass je nach Sanierungszustand des Hauses, bis zu 70 % der für die Wärmepumpe benötigten Energie aus der Photovoltaikanlage stammen.

Das lohnt sich finanziell, dass der eigene Solarstrom günstiger ist als Wärmepumpenstrom. Und es lohnt sich ökologisch. Denn kein anderes Heizungssystem erzeugt so viel Heizenergie aus Strom wie eine Wärmepumpe.

Wann lohnt sich ein eigener Solarstrom-Akku? Wann nicht?

Um einen möglichst hohen Eigenverbrauch zu erreichen, sollten Verbraucher ihren Solarstrom dann nutzen, wenn dieser zur Verfügung steht. Dies ist typischerweise in der Mittagszeit. Dabei ist darauf zu achten, dass Haushaltsgeräte wie der Herd, Waschmaschine, Wäschetrockner und Geschirrspülmaschine nacheinander betrieben werden. Sinnvoll ist dann auch das Aufladen eines Elektro-Fahrrades oder -Autos. So kann man auch ohne Stromspeicher leicht rund 30% seines Solarstroms selbst verbrauchen.

Mit einem Stromspeicher lassen sich Erzeugung und Verbrauch zeitlich trennen. Dann kann auch in den Abendstunden tagsüber produzierter Solarstrom selbst genutzt werden. So kommt man auf einen Eigenverbrauch von rund 70%. Ob die Investition technisch als auch finanziell sinnvoll ist, muss jeweils für den eigenen Fall genau geprüft werden. Nehmen Sie hierzu am besten mit einem Solar-Fachbetrieb aus Wermelskirchen Kontakt auf.

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€/Jahr

ohne Speicher

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mit Speicher

Um die Rentabilität eines PV-Speichers zu beurteilen, müssen die Kosten pro gespeicherter kWh Solarstrom (LCOS - Levelized Cost of Storage) - 2018 rund 8 bis 10 Cents - mit den Einnahmen, einerseits der Differenz aus den eingesparten Stromkosten und den LCOS, andererseits der Einspeisevergütung, gegenübergestellt werden. Ohne PV-Speicher kommt man in Wermelskirchen auf einen Verdienst bzw. vermiedene Stromkosten von insgesamt 1512 Euro pro Jahr, mit PV-Akku von 2138 Euro pro Jahr.

So vermeiden Solaranlagen Kohlenstoffdioxid-Emissionen

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kgCO2 / Jahr

= 359 Bäume

Vergleicht man den schadstofffreien Solartromertrag unserer Beispiel-Photovoltaik-Anlage auf einem üblichen Hausdach in Wermelskirchen mit einer typischen Buche, die gut 80 Jahre braucht, um eine Tonne CO2 aus der Luft aufzunehmen, dann bräuchte man 359 Buchen, um 4485 kg pro Jahr aufzunehmen.

Gelangt Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre wird dieses von Ozeanen und der Landbiosphäre wieder aufgenommen. Dieser CO2-Kreislauf funktionierte die letzten 10.000 Jahre bis zur industriellen Revolution sehr gut. Heute werden jedoch zuviel CO2 z. B. durch die Verbrennung fossiler Energie-Träger wie Braunkohle freigesetzt, sodass die CO2-Konzentration in der Atmosphäre zunimmt und einen Klimawandel verursacht.

Eine wichtige Maßnahme, den Klimawandel zu stoppen, ist es daher, fossile Energien durch erneuerbare zu ersetzen. Gerade Solartechnik bietet in dieser Hinsicht den großen Vorteil, überall auf der Welt, mit vielen kleinen Anlagen einen großen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten!

Solarstrom macht e-mobil: So weit fahren Sie mit Sonnenstrom!

Dank Ihrer 10-kW-PV-Anlage müssen Sie Ihre persönliche Energiewende nicht nur auf Ihr Haus beschränken. Sie können sie vielmehr auch auf die Straße bringen. Denn wer sein zwei- oder vierrädriges E-Mobil mit Solarstrom betankt, ist in Wermelskirchen und Umgebung immer umweltfreundlich unterwegs. Voraussetzung ist eine Ladestation wie z. B. eine sogenannte Wallbox, die das E-Auto deutlicher schneller mit dem eigenen Solarstrom beladen kann als über einen herkömmlichen Hausanschluss.

Tipp: Natürlich erhöht auch ein Elektroauto den Direktverbrauch und damit die Wirtschaftlichkeit der Solaranlage!

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km/Jahr

Tesla Model S

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km/Jahr

Renault ZOE

Wenn Sie Ihren Solarstrom ausschließlich elektromobil nutzen wollen, so können Sie mit dem kleinen Elektroflitzer Renault ZOE rund 59533 km pro Jahr fahren. Mit dem Oberklasse-Modell TESLA Model S schaffen Sie es mit einer 10 kW Solaranlage in Wermelskirchen immerhin noch auf 35917 km pro Jahr.

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Quellenangaben: Herkunft & Erklärungen zum Solarstromprofil

Alle hier ausgewerteten Leistungswerte und Ertragskennzahl beruhen auf den meldepflichtigen EEG-Anlagen, die von den Übertragungsnetzbetreibern Tennet TSO, 50Hertz Transmission, Amprion und TransnetBW veröffentlicht wurden. Die DGS hat diese Daten bis einschließlich zum August 2015 zusammengeführt, die Daten validiert und auf Fehler geprüft. phovo.de hat diese Daten wiederum entsprechend der Postleitzahl zu den jeweiligen Städten und Gemeinden zusammengeführt. Für die Richtigkeit oder fehlerhafte Werte übernimmt phovo.de keinerlei Gewähr oder Haftung.

phovo.de hat insgesamt 1.256.789 EEG geförderte Anlagen zur Stromerzeugung in Deutschland in die dargestellten Solarprofile einbezogen. In Wermelskirchen wurden die Leistungsdaten und Ertragswerte von insgesamt 271 Solaranlagen berücksichtigt. Hiervon produzierten 270 Solaranlagen auf bzw. an Gebäuden oder auf Freiflächen PV-Strom.

Die Ertragskennzahl "kWh/kW" bezieht sich auf alle Betriebsjahre einer Solaranlage bis 08/2015 exklusive des Jahres der Inbetriebnahme. Dieser Kennwert kann daher als Minimal-Wert verstanden werden, da sich durch technischen Fortschritt der Ertrag pro installiertem kW Leistung tendenziell verbessert. Weicht der in Wermelskirchen dargestellte kWh-kW-Wert zu mehr als 50% vom landesweiten Durchschnitt ab, so ist der Datensatz suspekt. Meist liegen hier Tippfehler in den Stammdaten vor oder die Anlagen werden mit dem falschen Typ ("Solarstrom" anstelle von "Windkraft" o.ä.) dokumentiert.

Die dargestellte Verteilung der Anlagengröße nach Kilowatt-Leistung bezieht sich auf die gemeldete Leistung von 270 Solaranlagen in Wermelskirchen. Je nach Anzahl der Freiflächenanlagen und auch dem zukünftigen Zubau an größeren PV-Anlagen kann die hier dargestellte Leistungsverteilung von Photovoltaik-Anlagen in Wermelskirchen nur als eine Momentaufnahme verstanden werden.

Um die benötigte Modulfläche zu ermitteln, wird die Länge mal Breite des gewünschten Modules benötigt. Z. B. haben Module mit 275 Wp häufig eine Größe von rund 1,3 m2. Teilt man 1000 Watt durch die Modulleistung, ergibt sich ein Bedarf von 3,6 Modulen. Da nur ganze Module verwendet werden können, rechnet phovo.de hier mit 4 Solarmodulen pro kW Solarleistung. Werden Module mit geringerer Leistung verwendet, so steigt selbstverständlich die benötigte Anzahl an Solarmodulen.

Ein Einpersonenhaushalt hat einen anderen Stromverbrauch als eine Großfamilie. Der Stromverbrauch hängt darüber hinaus auch von der Ausstattung mit Elektrogeräten und Lampen, dem Nutzerverhalten, von der Art der Wassererwärmung - die elektrische Warmwasserbereitung verbraucht mit etwa 500 Kilowattstunden pro Person viel mehr Strom als mit einer Zentralheizung - und von der Wohnfläche ab. Daher sind wir in unserem Vergleich der durchschnittlich mit einer Solaranlage pro Jahr erzielten Strommenge in Wermelskirchen und dem privaten Stromverbrauch vereinfachend von 1.000 kWh pro Person ausgegangen.

Laut Energieerhaltungssatz kann Energie nicht verloren gehen, sondern nur in andere Energieformen umgewandelt werden. Elektrische (Sonnen-)Energie kann dabei in alle anderen Energieformen umgewandelt werden, beispielsweise in Wärmeenergie, und einfach über Stromleitungen transportiert werden. Wieviel Energie in der Sonnenkraft steckt, wird zwar durch kWh ausgedrückt, anschaulicher ist aber ein Vergleich mit physisch erfassbaren Energien wie Öl, Gas oder Holz. Daher haben wir die Sonnenkraft einer 10 kW-Anlage in Wermelskirchen mit den Heizwerten für Gas (10 kWh/m3), Heizöl (11,8 kWh/m3) und Brennholz (4,2 kWh/m3) umgerechnet.

Ein- und Mehrfamilienhäuser werden in Deutschland zum Großteil noch mit Gas- und Ölheizungen beheizt. Bei den neu genehmigten Wohngebäuden nehmen Erdwärme- und Luftwärmepumpen jedoch einen immer größeren Anteil ein und zählen mittlerweile zu den beliebtesten Heizsystemen. Aus gutem Grund: Denn Sie machen aus 1 kWh Solarstrom und Zuhilfenahme von Luftwärme 3 Mal und mit Erdwärme 4 Mal so viel CO2-freie Wärme. Sie sind damit nicht nur energieeffizient, sondern verursachen auch nur sehr geringe Heizkosten. Um diesen positiven Zusammenhang zu illustrieren, haben wir die in Wermelskirchen von einer durchschnittlichen 10 kW-Solaranlage jährlich produzierten 8691.8 kWh Solarstrom in Wärme einer Wärmepumpe mit einer Jahresarbeitszahl von 3,5 umgerechnet und daraus die beheizbare Wohnfläche bei 70 kWh/m2a (Niedrigenergiehaus) und 300 kWh/m2a (nicht sanierter Altbau) berechnet.

In unserer Darstellung zum wirtschaftlichen Nutzen einer Solaranlage mit und ohne Stromspeicher wurde angenommen, dass man mit einem Stromspeicher auf einen Eigenverbrauch von rund 70% kommt. Ohne Stromspeicher lassen sich etwa 30% des eigenen PV-Stroms selber nutzen. Der jeweils nicht selbst genutzte Reststrom wird dann ins Netz eingespeist. Der selbst verbrauchte Strom wurde hier mit einem Haushaltsstrompreis von 30 Cents bewertet und der Reststrom mit einer Einspeisevergütung von 12 Cents.

Die CO2-Emissionen pro kWh unterscheiden sich je nach Brennstoff. Wird aus Braunkohle Strom erzeugt, so wird rund doppelt so viel Kohlendioxid bezogen auf den Energiegehalt emittiert wie bei der Verbrennung von Erdgas. Hinzu kommen graue Emissionen für die Förderung oder Transport. Zur Bestimmung, wieviel CO2 pro kWh Solarstrom in Wermelskirchen eingespart wird, haben wir daher den auf einem Erzeugungsmix beruhenden UBA-Wert für 2016 von 516 g CO2 pro kWh angenommen. Die CO2-Emissionen pro kWh PV-Strom wurden vereinfachend mit 0 g CO2 pro kWh bewertet. Zur Veranschaulichung der eingesparten Menge an CO2 pro kWh wurde exemplarisch das CO2-Aufnahmepotenzial einer Buche angesetzt, die pro Jahr rund 12,5 kg CO2 aus der Atmosphäre aufnehmen und im Holz speichern kann.

Elektroautos werden immer beliebter. Gerade in Kombination mit einer Solarstromanlage auf dem eigenen Dach in Wermelskirchen bieten sie eine hervorragende Möglichkeit, den Eigenstromverbrauch und somit die Wirtschaftlichkeit der Solaranlage zu verbessern und zugleich umweltfreundlich und günstig Auto zu fahren. Daher haben wir exemplarisch den Stromverbrauch eines Elektro-Kleinwagens, der häufig für kurze Fahrten als Zweitwagen eingesetzt wird, und einer Oberklassen-Limousine als Beispielreferenz ausgewählt. Zur Berechnung der Reichweite wurden ein Verbrauch von 13 kWh und beim größeren Elektro-Modell 20 kWh pro 100 km angesetzt.