Wie funktioniert Phovo?

Auf phovo.de finden Sie für die größten Städte in Deutschland "Solarprofile", die über den Stand und weiteren Ausbau ihrer jeweiligen Solarenergienutzung informieren. Ziel ist es, den grundsätzlich an Photovoltaik interessierten Bürgern als auch den Bürgern, die sich konkret für die Installation einer Anlage interessieren, alle stadtspezifischen Informationen auf einer Seite gebündelt zu präsentieren.

phovo.de bietet Investoren und Betreibern von Photovoltaikanlagen eine solide Bewertungsgrundlage, die Energieerträge ihrer PV-Anlage mit in der Praxis gemessenen Ertragswerten zu vergleichen und zu analysieren. Überdies finden Sie alle wichtigen städtischen und kommunalen Informationen zur Planung und Bau einer Photovoltaikanlage.

Auf phovo.de finden Sie für jede Stadt in Deutschland die in der Praxis gemessenen Erträge von Solaranlagen.

Wir liefern Ihnen hier einen Überblick über die Bedingungen, die Ihnen München als Standort für eine Photovoltaik-Anlage bietet, darunter die in der Praxis erzielten PV-Erträge und Prognosedaten für eine 10 kW Solaranlage. Wir erklären zudem, warum sich der Betrieb einer PV-Anlage in München lohnt und zeigen Ihnen wie sie online kostenlos Angebote von Solarfachfirmen in München erhalten:

Inhaltsüberblick: Solar-Ratgeber für München
  • Vorteile & Nutzung von Solarenergie
  • Photovoltaik-Anlagen in München
  • Soviel bringt eine 10 kW-Anlage
  • Solarfirmen in München finden
  • Einzelnachweis und Datenquellen

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Vorteile & Nutzung von Solarenergie in München

Insgesamt trägt München mit 15264.848 Kilowatt Solarleistung (1 kWp, ausgesprochen: Kilowatt Peak) zur deutschen Energiewende bei. Die Nutzung der Solarenergie zur Stromerzeugung gehört damit in München mit 82.33 Prozent zu einer der wichtigsten Quellen erneuerbaren und klimaschonenden Stroms.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten belegt die Technologie Photovoltaik eindrucksvoll, dass Strom dezentral, nah am Verbrauchsort und umweltfreundlich erzeugt werden kann. Nicht ohne Grund entschließen sich immer mehr Stromverbraucher dazu, sich eine Solaranlage anzuschaffen:

Denn wer damit Solarstrom erzeugt, senkt die Strommenge, die bisher aus der Steckdose gekauft wurde, um den Haushalt mit Strom zu versorgen. Das spart Stromkosten und macht unabhängig vom Stromlieferanten und stetig steigenden Strompreisen. Zugleich ist selbst erzeugter Solarstrom erneuerbarer Strom – geliefert von der Sonne, umweltfreundlich und ohne CO2-Emissionen.

Wichtige Daten & Fakten über Fotovoltaik-Anlagen in München

Private Haushalte können mit einer Photovoltaik-Anlage, z.B. auf dem Dach des Eigenheims, aktiv an der Energiewende mitwirken und gleichzeitig einen wirtschaftlichen Vorteil erzielen. Denn mit einer eigenen Photovoltaikanlage lassen sich bis zu 30 Prozent des Stromverbrauchs im Haushalt selbst erzeugen. Wird die Anlage mit einem Batteriespeicher ergänzt, lässt sich der Anteil des Eigenverbrauchs auf etwa 70 Prozent erhöhen.

Voraussetzung für einen hohen Solarertrag sind die Standortbedingungen und die fachmännische Planung und Realisation. Für alle, die eine PV-Anlage in München planen oder ihre Erträge überprüfen wollen, hat phovo eine Vielzahl von Solaranlagen in München ausgewertet und nachfolgend die wichtigsten Vergleichskennzahlen zusammengefasst.

So viel kWh-Solarstrom können Sie in München mit 1 kWp Photovoltaik-Leistung erzeugen

Um abschätzen zu können, wieviel Strom Sie mit einer Photovoltaik-Anlage in München produzieren können, ist die Kennzahl "kWh pro kW" von Bedeutung. Denn je nach Dachgröße lassen sich unterschiedlich viele Module installieren, die in Summe eine bestimmte kW-Leistung ergeben. Mit dem für München gemessenen kWh/kW-Wert können Sie dann ganz einfach berechnen, wieviel Solarstrom Sie produzieren könnten oder, ob Ihre Photovoltaik-Anlage mehr oder weniger als der Durchschnitt produziert. Bei sehr großen Abweichungen nach unten, kann eine Überprüfung durch einen Münchener Solarfachmann sinnvoll werden.

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kWh/KW pro Jahr

Installiert auf einem Münchener Dach erzeugen Sie mit Ihrer PV-Anlage jährlich gut 979 kWh pro installiertem Kilowatt Peak Solarstrom. Zum Vergleich: Der bundesdeutsche Durchschnitt beträgt 934 kWh/kWp pro Jahr.

Wie groß ist eine durchschnittliche PV-Anlage in München?

Ein Großteil der Photovoltaik-Anlagenbetreiber (41 Prozent) in München besitzen Solaranlagen mit Nennleistungen unter 10 kWp. Die Anteile der Photovoltaik-Anlagen mit 10 bis 50 kWp liegen bei 52 Prozent und die von Anlagen mit Solarstromleistungen über 50 kWpbei nur 7 Prozent.

Anlagen mit mehr als 100 kWP maximaler Leistung sind heute zumeist Freiflächenanlagen, aber auch größere Dachanlagen (z. B. auf großen Hallen) werden in dieser Größe realisiert. Photovoltaikanlagen der mittleren Größe sind fast ausschließlich Aufdachanlagen, z. B. auf Mehrfamilienhäusern und auf gewerblich oder landwirtschaftlichen genutzten Gebäuden. Kleine Anlagen mit weniger als 10 kWP findet man auf vielen Einfamilien- oder Reihenhäusern.

Wie viele Quadratmeter Solardach brauchen Sie in München?

Wenn Sie auf Ihrem Einfamilienhaus-Dach in München ein für den Eigenverbrauch optimales Solarstromsystem mit 5 kW Leistung installieren lassen wollen, so können Sie den Dachflächenbedarf mit folgender Faustregel herleiten:

1 kWp Leistung entspricht in etwa 6 m2 Modulfläche.

Für eine solche PV-Anlage müssten Sie also rund 30 m2 Dach einplanen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass immer Abstände zu den Rändern und First gehalten werden müssen und durch z. B. Gauben häufig verschattete Flächen nicht belegt werden sollten.

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Ø pro Anlage: 578 Module

Gemittelt über alle Dachanlagen besitzt eine typische PV-Anlage in München eine Leistung von 159 kWp. Planen Sie die Anschaffung von modernen Solarmodulen mit 60 Solarzellen und rund 275 Wattp Leistung, bräuchten Sie circa 578, um damit auf die Größe einer Durchschnitt-PV-Anlage in München zu kommen.

Die Sonne schickt Ihnen (fast) keine Stromrechnung

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kWh / Jahr

≙ 155 Personen

In München produziert eine PV-Anlage im Mittel 155630.02 kWh pro Jahr. Dies entspricht dem Jahresbedarf von rund 155 Personen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Strombedarf über das gesamte Jahr nahezu konstant, aber die Stromerzeugung im Winter durch die geringere Sonneneinstrahlung geringer ausfällt als im Sommer.

Hauseigentümer können ihre Stromrechnung senken. Bis zu 80 Prozent des benötigten Stroms können im Jahresdurchschnitt durch den Einsatz einer Photovoltaik-Anlage erzeugt werden. Die eigene Stromrechnung reduziert sich so dauerhaft. Bei vielen PV-Anlagen für Eigenheime geht es daher vor allem um die Eigenverbrauchsoptimierung. Das bedeutet, dass man so viel wie möglich des selbst erzeugten Stroms auch im eigenen Haus verbraucht. Jede Kilowattstunde, die man nicht vom Netzbetreiber zukaufen muss, spart bares Geld.

Experten-Tipp: Für je 1.000 Kilowattstunden Strom, die ein Haushalt pro Jahr verbraucht, sollte mindestens ein Kilowatt Nennleistung eingeplant werden.

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Ertragsdaten: Beispiel-Erträge und Nutzen einer 10 kW Solaranlage

Da das Thema Strom bzw. Energie immer etwas trocken ist, hat phovo Ihnen ausgerechnet, was für einen Nutzen eine 10 kW Solaranlage in München noch hat, außer das elektrische Energie durch den photoelektrischen Effekt erzeugt wird. Denn Energie aus Sonnenstrahlen kann andere Energieformen ersetzen bzw. umgewandelt werden, CO2 einsparen und so das Klima schützen oder per E-Auto in vielen Kilometern umweltfreundlich verfahren werden.

So viele (Primär-)Energie-Einheiten können Sie selbst erzeugen!

Eine 10-kW-Photovoltaik-Anlage, die Sie auf einem Münchener Dach betreiben, erzeugt Ihnen einen Stromertrag von 9788.2 kWh im Jahr. Dies klingt zunächst nicht spektakulär. Doch rechnen Sie die Energie einmal in die entsprechenden Mengen an Heizöl, Erdgas oder Holz um, die benötigt würden, um eben diese Energiemenge zu erzeugen. Dann wird erst klar, wie viel Sonnenergie auf uns täglich herabscheint und wie viel wir davon gewinnen und sinnvoll nutzen können.

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kWh/Jahr

Solarstrom

  • ≙ 988L Heizöl
  • ≙ 979m3 Erdgas
  • ≙ 2331kg Holz

Solarstrom ist Energie: Die Jahresproduktion eines 10 kW-Solargenerators entspricht in München rund 988 l Öl, 979 m3 Heizgas oder 2331 kg Kaminholz.

So versorgen Sie eine Wärmepumpe mit eigenem Solarstrom aus Ihrer Dachanlage

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kWh

Erdwärmepumpe

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Luftwärmepumpe

Eine 10 kW-PV-Anlage auf Ihrem Dach in München erzeugt in Kombination mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe etwa 39153 kWh erneuerbare Wärme im Jahr. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe dagegen bringt etwa 29365 kWh jährlich. Je nach Wärmedämmung ihres Hauses können Sie im Durchschnitt mit 34259 kWh/Jahr einen Neubau mit 489 m2 oder einen Altbau mit 114 m2 beheizen.

Mit Hilfe eines Energiemanagements leiten Sie Ihren Solarstrom automatisch an elektrische Verbraucher innerhalb Ihres Gebäudes weiter. Großverbraucher wie Waschmaschine, Wäschetrockner und vor Allem elektrische Heizgeräte wie klassische Elektroheizungen, Boiler oder Wärmepumpen tragen dann einen wesentlichen Anteil zu einem hohen Eigenverbrauchsanteil bei.

Ihren Solarstrom können Sie dabei entweder 1:1 in elektrische Heizwärme umwandeln. Oder deutlich effizienter zum Betrieb einer Luft/Wasser- oder Sole/Wasser-Wärmepumpe verwenden: Eine Erdwärmepumpe vervierfacht Ihnen beispielsweise die 9788.2 kWh Solarstrom, eine Luftwärmepumpe verdreifacht sie immerhin noch. Eine solche Wärmemenge genügt, um in München ein Einfamilienhaus ein Jahr lang umweltfreundlich zu beheizen.

Eigenen Solarstrom rund um die Uhr speichern & selbst verbrauchen

Wer dauerhaft mehr Strom aus der eigenen Anlage nutzen will, für den lohnt es sich in vielen Fällen, einen Batteriespeicher zu installieren. Mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage lassen sich rund 30 Prozent des Stromverbrauchs im Haushalt selbst durch eigenen Solarstrom decken. Das meiste wird dann ins Stromnetz von München eingespeist, da der Sonnenstrom abends oder nachts nicht zur Verfügung steht.

Wird die Anlage mit einem Batteriespeicher ergänzt, lässt sich der Anteil des Eigenverbrauchs auf etwa 70 Prozent erhöhen. Denn so wird der erzeugte Strom zwischengespeichert und kann später verbraucht werden. Wer eine Anschaffung plant, sollte sich zudem informieren, ob es Fördermittel wie Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen gibt.

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ohne Speicher

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mit Speicher

Mit einer speicherbasierten Solaranlage kann man mehr Strom selbst verbrauchen. Dadurch spart man auch die höheren Stromkosten des Stromanbieters ein. Mit Speicher kommt man so auf Einnahmen von 2408 Euro, ohne Speicher nur auf 1703 Euro. Ob sich ein Speicher lohnt, hängt jedoch von den Speicherkosten pro kWh ab.

Strom ohne CO2: Mit einer Photovoltaikanlage aktiv das Klima schützen

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kgCO2 / Jahr

= 405 Bäume

In München sparen Sie mit Ihrer 10-kW-Anlage Emissionen in der Höhe von 5051. Um soviel CO2 aus der Atmosphäre jährlich aufzunehmen, bedürfte es 405 Bäume. Denn ein typischer Laubbaum benötigt etwa 80 Jahre, um eine Tonne CO2 zu speichern.

Der Ausbau der Photovoltaik verlief ab dem Jahrhundertwechsel äußerst dynamisch. Die installierte Leistung hat sich von rund 100 MWP im Jahr 2002 bis auf rund 11 GWP Ende 2015 mehr als verhundertfacht. Durch den geringeren CO2-Ausstoß trägt der Ausbau erneuerbarer Energien heute wesentlich zur Erreichung der Klimaschutzziele bei.

Eine Photovoltaikanlage im normalen Betrieb stößt kein CO2 aus – allerdings muss die Anlage hergestellt werden und dabei kommt es auch zu umweltschädlichem CO2-Ausstoß. Laut Frauenhofer Institut dauert es im Durchschnitt zwei Jahre bis eine Photovoltaikanlage in Deutschland das CO2, das durch seine Herstellung freigesetzt wurde, wieder durch die umweltfreundliche Stromproduktion einspart.

Sonne im Tank: Das Elektroauto mit eigenem Solarstrom beladen

Immer mehr Deutsche fahren ein Elektroauto. Betankt mit Ökostrom, bewegt man sich ganz umweltfreundlich von A nach B. Wer eine eigene Photovoltaik-Anlage in München besitzt, der kann bequem seinen eigenen Solarstrom verwenden und die Rentabilität der Fotovoltaikanlage weiter steigern.

Mit einer privaten Ladestation können Sie direkt am PKW-Stellplatz Ihr Elektro-Auto tagsüber mit den Überschüssen der PV-Anlage aufladen. Ist in Verbindung mit der PV-Anlage ein Stromspeicher installiert, können Sie den tagsüber gespeicherten PV-Strom auch dazu nutzen, Ihr Elektrofahrzeug über Nacht aufzuladen.

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Tesla Model S

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Renault ZOE

Mit einem elektrisch betriebenen Wagen (z. B. Renault Fluence Z.E., Sion, Tesla Model 3 oder Kia Soul EV PLAY) können Sie mit Ihrem Solarstromertrag von 9788.2 kWh bis zu 67042 km fahren. Mit einem größeren E-Auto wie z. B. dem Tesla Model S oder Nissan Leaf kommen Sie jährlich auf eine Reichweite von 40447 km.

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Anhang: Datenursprung, Rechnungen & Erläuterungen

Alle hier dargestellten und aufbereiteten Anlagen- und Ertragsdaten basieren auf den gesetzlichen Mitteilungspflichten gegenüber den Netzbetreibern gemäß § 74a EEG. Diese Werte wurden von phovo lokal zu den jeweiligen Städten und Gemeinden zugeordnet. Die Auswertung in München umfasst insgesamt 244 Solaranlagen und werden nicht aktualisiert oder erweitert. Phovo erhebt keinerlei Anspruch auf die Richtigkeit der hier dargestellten Solardaten und schließt daher auch jegliche Haftung aus.

Das Kreisdiagramm der Anteile der jeweiligen Erneuerbaren Energiequelle in München basiert auf der aufsummierten installierten Leistung einer Energiequelle im Verhältnis zur Gesamtleistung aller Erneuerbarer Energiequellen zur Ökostromproduktion. Ausgewertet wurden die Energiequellen Solarstrom, Windkraft, Wasserkraft, Biomasse, Klärgas und Geothermie.

Der Kennwert der produzierten Kilowattstunden Solarstrom pro installiertem Kilowatt Solarleistung bezieht sich ausschließlich auf Dachanlagen auf oder an Gebäuden in München und stellt somit ein geeignetes Vergleichskriterium für die allermeisten Kleinanlagen dar. Zur Berechnung wurde der durchschnittlich seit Inbetriebnahme bis Ende 2015 in Dachanlagen erzeugte Strom in das Verhältnis zur gesamten installierten Solarleistung aller Dachanlagen in München gesetzt. Zum Vergleich wird das deutschlandweite Verhältnis von kWh/kWp einer Gebäude-PV-Anlage angeführt, das nach gleichem Vorgehen berechnet wurde.

Zur Berechnung der Verteilung der Anlagengröße nach Leistung der PV-Anlagen in München wurden zunächst alle untersuchten Solaranlagen hinsichtlich ihrer Leistung in drei Klassen eingeteilt. Diese Klassen spiegeln teilweise relevante formale Regelungen (z. B. die Eigenverbrauchsabgabe ab 10 kW) zum Zeitpunkt der Erstellung wider. Um den jeweiligen Anteil einer Solarklasse an der gesamten Solarleistung in München zu berechnen, wurde dann die Summe der Anzahl der Anlagen der jeweiligen Klasse durch die Gesamtanzahl aller Dach- und Freiflächenanlagen in München dividiert.

Die Herleitung, wie viel Module eine durchschnittliche Photovoltaikanlage besitzt, basiert auf der Annahme, dass typische Solarmodule eine Leistung von 275 Wattp und eine Modulgröße von jeweils etwa 1,6 m2 besitzen. Dann wurde lediglich die durchschnittliche Leistung einer Dachanlage von 159 in München durch die beispielhaft angenommene Modulleistung geteilt und auf ganze Zahlen aufgerundet. Zur Berechnung der Dachfläche wurde dann die benötigte Anzahl mit der jeweiligen Modulfläche multipliziert.

Um zu berechnen, wie viele Personen ihren Stromverbrauch durch die durchschnittliche jährliche Stromproduktion einer Solaranlage in München decken können, haben wir angenommen, dass eine Person eines 4-Personen-Haushaltes auf einen Stromverbrauch von pro Jahr 1.000 Kilowattstunden kommt. Dies ist natürlich nur ein grober Schätzwert, da der Stromverbrauch eines Haushaltes in hohem Maße vom Verbrauchsverhalten und von der Ausstattung mit elektrischen Geräten, der Art des Heizungssystems und weiterer Verbraucher wie beispielweise dem Vorhandensein eines Elektroautos abhängen.

Der Vergleich der Primärenergie anhand von Solarstrom mit Erdgas, Heizöl und lufttrockenem Holz erfolgte anhand der jeweiligen Heizwerte. Hierzu wurde angenommen, dass Erdgas einen Heizwert von durchschnittlich rund 10 kWh/m3, Heizöl EL von 11,8 kWh/kg und lufttrockenes Holz einen Heizwert von 4,2 kWh/kg besitzt.

Die Wärmepumpentechnik zählt zu einer der wichtigsten Heiztechniken innerhalb der Energiewende, da sie sowohl effizient und sparsam heizt als auch dazu beiträgt, Ökostrom sinnvoll zu Heizzwecken einzusetzen. Um diesen Zusammenhang zu veranschaulichen, haben wir die Jahresstromproduktion einer 10 kW Dachanlage in München in die Wärmemenge umgerechnet, die eine Luftwärmepumpe und eine Solewärmepumpe erzielen würden. Hierzu haben wir einen Wirkungsgrad (Jahresarbeitszahl (JAZ)) von 3 und 4 angenommen. Da die Effizienz auch vom Dämmungsstandard abhängt, haben wir ausgehend von einer durchschnittlich produzierten Wärmemenge (JAZ 3,5) die Quadratmeterzahl berechnet, die man mit dieser Wärmemenge beheizen kann. Dazu haben wie einen Wärmebedarf eines Neubaus von 70 kWh/m2a (Niedrigenergiehaus nach EnEV 2002) und eines unsanierten Wohnhauses aus den Baujahren 1960 bis 1980 von 300 kWh/m2a angenommen.

Für die Amortisation eines PV-Speichers ist entscheidend, wie oft Hauseigentümer über die Lebensdauer seine Speicherkapazität nutzen können und damit zusätzlichen Solarstrom statt Strom aus dem Netz verbrauchen. Für gut ausgelegte PV-Systeme im Haus kann der Speicher 200 bis 250 Mal im Jahr vollständig geladen und entladen werden. Multipliziert man diesen Wert mit der Lebensdauer in Jahren und dem Energieinhalt in Kilowattstunden, so ergibt sich der zusätzlich selbst genutzte Solarstrom. Ersetzt dieser Solarstrom, der ohne Speicher ins Netz eingespeist und derzeit mit 12 Cent pro Kilowattstunde vergütet worden wäre, den Bezug von Netzstrom zu 30 Cent pro Kilowattstunde, so ergibt sich ein „Verdienst“ durch den Speicher von 18 Cent je Kilowattstunde. Beachtet werden muss, dass hiervon die Speicherkosten abgezogen werden müssen, um die Wirtschaftlichkeit beurteilen zu können.

Um die Treibhauswirksamkeit verschiedener Energieträger vergleichbar zu machen, werden sogenannte CO2-Äquivalente berechnet. Ein Gramm CO2-Äquivalent bedeutet, dass die jeweilige Mischung an Treibhausgasen so klimawirksam ist wie ein Gramm Kohlendioxid. Unsere Berechnungen zur Emissionsvermeidung durch die Nutzung von Solarenergie in München basieren auf einer Netto-Betrachtung. Dabei wurden die durch die Endenergiebereitstellung aus Solarenergie vermiedenen Emissionen mit denen verrechnet, die durch die Substitution fossiler Energieträger brutto auf Basis eines Kohlendioxid-Emissionsfaktors des deutschen Strommix von 0,516 Kilogramm pro Kilowattstunde in 2016 vermieden wurden. Der Energieaufwand für die Herstellung der Solarmodule wurde hier nicht mit eingerechnet.

Die hier gemachten Angaben zum Stromverbrauch beziehen sich nicht auf ein einzelnes Elektrofahrzeug bzw. Modell, sondern dienen allein Vergleichszwecken. Der Stromverbrauch und die CO2-Emissionen eines Elektrofahrzeugs hängen von der effizienten Verwendung des Energieinhalts der Batterie durch das Elektrofahrzeug ab und werden vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren (z. B. Umgebungsbedingungen) beeinflusst. Wer den Stromverbrauch unterschiedlicher Elektromobile vergleichen möchte, sollte darauf achten, dass die Werte entsprechend den vorgeschriebenen Messverfahren nach § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV) erhoben wurden.