Wie funktioniert Phovo?

Auf phovo.de finden Sie für die größten Städte in Deutschland "Solarprofile", die über den Stand und weiteren Ausbau ihrer jeweiligen Solarenergienutzung informieren. Ziel ist es, den grundsätzlich an Photovoltaik interessierten Bürgern als auch den Bürgern, die sich konkret für die Installation einer Anlage interessieren, alle stadtspezifischen Informationen auf einer Seite gebündelt zu präsentieren.

phovo.de bietet Investoren und Betreibern von Photovoltaikanlagen eine solide Bewertungsgrundlage, die Energieerträge ihrer PV-Anlage mit in der Praxis gemessenen Ertragswerten zu vergleichen und zu analysieren. Überdies finden Sie alle wichtigen städtischen und kommunalen Informationen zur Planung und Bau einer Photovoltaikanlage.

Auf phovo.de finden Sie für jede Stadt in Deutschland die in der Praxis gemessenen Erträge von Solaranlagen.

Informationen und Anbieter von PV-Anlagen in und um Kiel

Kieler Sprotten nutzen Solar-Energie!

Wir liefern Ihnen hier einen Überblick über die Bedingungen, die Ihnen Kiel als Standort für eine Photovoltaik-Anlage bietet, darunter die in der Praxis erzielten PV-Erträge und Prognosedaten für eine 10 kW Solaranlage. Wir erklären zudem, warum sich der Betrieb einer PV-Anlage in Kiel lohnt und zeigen Ihnen wie sie online kostenlos Angebote von Solarfachfirmen in Kiel erhalten:

Inhaltsüberblick: Solar-Ratgeber für Kiel
  • Vorteile & Nutzung von Solarenergie
  • Photovoltaik-Anlagen in Kiel
  • Soviel bringt eine 10 kW-Anlage
  • Solarfirmen in Kiel finden
  • Einzelnachweis und Datenquellen

Vorteile & Nutzung von Solarenergie in Kiel

Seit mehr als zwei Jahrzehnten belegt die Technologie Photovoltaik eindrucksvoll, dass Strom dezentral, nah am Verbrauchsort und umweltfreundlich erzeugt werden kann. Nicht ohne Grund entschließen sich immer mehr Stromverbraucher dazu, sich eine Solaranlage anzuschaffen:

Denn wer damit Solarstrom erzeugt, senkt die Strommenge, die bisher aus der Steckdose gekauft wurde, um den Haushalt mit Strom zu versorgen. Das spart Stromkosten und macht unabhängig vom Stromlieferanten und stetig steigenden Strompreisen. Zugleich ist selbst erzeugter Solarstrom erneuerbarer Strom – geliefert von der Sonne, umweltfreundlich und ohne CO2-Emissionen.

Insgesamt trägt Kiel mit 1343.999 Kilowatt Solarleistung (1 kWp, ausgesprochen: Kilowatt Peak) zur deutschen Energiewende bei. Die Nutzung der Solarenergie zur Stromerzeugung gehört damit in Kiel mit 51.57 Prozent zu einer der wichtigsten Quellen erneuerbaren und klimaschonenden Stroms.

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Analyse der in Kiel betriebenen Solarstrom-Anlagen

Für die Planung einer PV-Anlage werden häufig bundesweit geltende Durchschnittswerte oder theoretisch hergeleitete Ertragswerte herangezogen. Diese lassen jedoch Ungenauigkeiten zu. Viel nützlicher sind hingegen die tatsächlichen Photovoltaik-Praxiswerte. Daher finden Sie im Folgenden die real gemessenen PV-Solarerträge und Leistungsdaten von Dachanlagen in Kiel. Aufbauend auf diesen Praxis-Kennzahlen können Sie wesentlich besser einschätzen, welche Solarsysteme genutzt werden und mit welchem Solarertrag Sie in Kiel rechnen können.

Tipp: Falls Sie bereits Besitzer einer Sonnenstrominstallation in Kiel sind, können Sie mit Hilfe der nachfolgenden PV-Daten beurteilen, ob Ihre bestehende Anlage im Vergleich gut oder schlecht funktioniert.

So viel PV-Strom erntet eine Solaranlage in Kiel

In Deutschland werden im Durchschnitt mit 1 kWp Photovoltaik-Leistung 934 kWh/kWp Solarstrom pro Jahr erzeugt. Eine Familie könnte so bereits mit einer 5 kWp Photovoltaikanlage den eigenen jährlichen Stromverbrauch decken.

Wenn Sie in Kiel wissen möchten, wieviel kW Sie benötigen, um so viel Strom zu erzeugen, wie Sie verbrauchen, müssen Sie nur Ihren Stromverbrauch pro Jahr durch 726.09 teilen!

726.09
kWh/KW pro Jahr

726.09 kWh pro Kilowatt Peak und Jahr – das ist der während der letzten Jahre in der Praxis durchschnittlich in Kiel gemessene Solarertrag, heruntergerechnet auf die Leistung von 1 kW. Zum Vergleich: Gemittelt über alle Solaranlagen in Deutschland wurden pro kWp 934 kWh Sonnenstrom gemessen.

Typische Kilowatt-Leistung von Solaranlagen in Kiel

Die Verteilung der Anlagengröße nach Leistung macht deutlich, dass in Kiel die kleineren PV-Anlagen besonders häufig vorkommen: Mit 68 Prozent gibt es viele Betreiber von Solaranlagen mit einer Generatorleistung von weniger als 10 kWp.

Kleinere Photovoltaik-Anlagen bis zu 10 kW werden in Kiel hauptsächlich privat auf Dächern von freistehenden Einfamilien- oder Reihenhäusern genutzt. Die etwas leistungsstärkeren Anlagen kommen häufig auf größeren Dächern, vielfach auch von gewerblich genutzten Immobilien zum Einsatz. Großanlagen über 100 kW sind meistens Anlagen auf Freiflächen wie z. B. Konversionsflächen.

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Wie groß muss Ihr Dach für eine typische PV-Anlage in Kiel sein?

Heute werden PV-Anlagen so konzipiert, dass sie besonders wirtschaftlich betrieben werden können. Das heißt, dass es nicht immer sinnvoll ist, das gesamte Dach mit Solarmodulen zu belegen, wenn es keinen Abnehmer oder Stromspeicher für einen möglichst hohen Eigenverbrauch gibt. Bei der Planung der Dachbelegung sollte zudem beachtet werden, dass bei Spitzdächern immer nur eine Dachseite belegt werden kann und auch Gauben und Dachfenster ausgespart werden müssen. Daher kann man im Gegensatz zu einer Flachdachanlage häufig nicht die gesamte Dachfläche für eine PV-Anlage einplanen. Beim Flachdach beschränkt hingegen hauptsächlich die Statik, wieviele Module installiert werden können.

In der Praxis geht man daher von den folgenden Faustregeln aus: Auf 10 m2 Dachfläche können auf einem Satteldach rund 1 kWp Leistung installiert werden. Auf einem Flachdach kann man hingegen mit 30 m2 pro 1 kWp kalkulieren.

0 kWpeak

Ø pro Anlage: 60 Module

Im Schnitt liegt die Anlagenleistung in Kiel bei 16.56 kWp. Um auf die Leistung einer durchschnittlichen PV-Anlage in Kiel zu kommen, brauchen Sie etwa 60 moderne Solarmodule mit 60 Solarzellen und rund 275 Wattp.

Kann ich mich mit Solarstrom autark selbst versorgen?

726.09
kWh / Jahr

≙ 12 Personen

Theoretisch können Sie sich mit Solarstrom problemlos selbst versorgen und ohne Stromanschluss auskommen. In Kiel deckt z. B. der Jahresertrag einer durchschnittlichen Dachanlage von 12025.56 Kilowattstunden theoretisch den Strombedarf von 12 Personen.

Bei einem durchschnittlichen Anlagenertrag von 1.000 Kilowattstunden pro Jahr je Kilowattpeak könnte ein Durchschnittshaushalt mit einem jährlichen Strombedarf von 4.000 kWh rein rechnerisch bereits mit einer Anlagengröße von ca. 4,5 kWp bedarfsdeckend mit Solarenergie versorgt werden. Da aber Stromerzeugung und -verbrauch nicht deckungsgleich sind, liegen der tatsächliche Eigenverbrauchsanteil sowie der Autarkiegrad bei dieser Anlagenkonfiguration – und einer typischen Verbrauchskurve – bei jeweils etwa 30 Prozent. Ein Drittel des solar erzeugten Stroms wird also typischerweise direkt selbst verbraucht.

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Ertragsdaten: Beispiel-Erträge und Nutzen einer 10 kW Solaranlage

Da das Thema Strom bzw. Energie immer etwas trocken ist, hat phovo Ihnen ausgerechnet, was für einen Nutzen eine 10 kW Solaranlage in Kiel noch hat, außer das elektrische Energie durch den photoelektrischen Effekt erzeugt wird. Denn Energie aus Sonnenstrahlen kann andere Energieformen ersetzen bzw. umgewandelt werden, CO2 einsparen und so das Klima schützen oder per E-Auto in vielen Kilometern umweltfreundlich verfahren werden.

So viele (Primär-)Energie-Einheiten können Sie selbst erzeugen!

Eine 10-kW-Photovoltaik-Anlage, die Sie auf einem Kieler Dach betreiben, erzeugt Ihnen einen Stromertrag von 7260.9 kWh im Jahr. Dies klingt zunächst nicht spektakulär. Doch rechnen Sie die Energie einmal in die entsprechenden Mengen an Heizöl, Erdgas oder Holz um, die benötigt würden, um eben diese Energiemenge zu erzeugen. Dann wird erst klar, wie viel Sonnenergie auf uns täglich herabscheint und wie viel wir davon gewinnen und sinnvoll nutzen können.

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kWh/Jahr

Solarstrom

  • ≙ 733L Heizöl
  • ≙ 726m3 Erdgas
  • ≙ 1729kg Holz

Solarstrom ist Energie: Die Jahresproduktion eines 10 kW-Solargenerators entspricht in Kiel rund 733 l Öl, 726 m3 Heizgas oder 1729 kg Kaminholz.

Effizient heizen: Solarstrom für Wärmepumpen nutzen

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kWh

Erdwärmepumpe

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kWh

Luftwärmepumpe

Wer den gesamten Solarstrom der 10 kW PV-Anlage zum Betrieb einer Wärmepumpe einsetzt, der kann in Kiel mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe 29044 und mit einer Luft-Wasser 21783 kWh Wärme pro Jahr erzeugen. So könnte man rund 85 m2 eines schlecht gedämmten Altbaus oder alternativ 363 m2 eines Niedrigenergiehauses beheizen.

Das Heizen mit PV-Strom gilt als eine der besten Möglichkeiten, Strom-Erzeugung und -Nutzung sinnvoll voneinander zu entkoppeln. So können nicht nur fossile Energieträger wie Heizöl oder Erdgas eingespart werden, sondern auch der Netzausbaubedarf reduziert werden. Nicht alle Heizanwendungen mit Strom sind jedoch gleich effizient.

So lässt sich Solarstrom mit einer Elektroheizung nur 1:1 zum Heizen nutzen. Wesentlich effizienter ist es jedoch, hierzu eine Wärmepumpe einzusetzen. Mit einer Erdwärmepumpe machen Sie z. B. aus den 7260.9 kWh das Vierfache, mit einer Luftwärmepumpe das Dreifache an Wärmeenergie. Diese Wärmemenge reicht aus, um in Kiel einen großen Einfamilienhaus-Neubau oder einen kleineren, nicht so gut gedämmten Altbau ein ganzes Jahr lang zu beheizen.

Solarbatterie-Rendite: Einnahmen im Vergleich

Ein Stromspeicher (auch Solar- oder PV-Stromspeicher genannt) wird dazu eingesetzt, den Solarstrom, der von den Photovoltaikzellen auf dem Dach produziert wird, zu speichern, um diesen später zum Verbrauch im Haushalt wieder bereit zu stellen. Ein Stromspeicher besteht dabei aus einer Batterie bzw. einem Akku und einer Speicherregeleung, die das Laden und das Entladen des Speichers regelt.

Finanzielle Erträge entstehen auf zwei Wegen: Durch den Verbrauch des Solarstroms im eigenen Haushalt und durch die Einspeisung in das Netz. Die Einspeisung einer Kilowattstunde bringt jedoch deutlich weniger ein, als sie selbst zu verbrauchen und damit Strom aus dem Netz zu sparen. Mit einem Stromspeicher können daher höhere PV-Strom-Einnahmen als ohne erzielt werden.

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€/Jahr

ohne Speicher

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mit Speicher

Ohne PV-Batterie könnten Sie von Ihren 7260.9 kWh Solarstrom in Kiel rund ein knappes Drittel selbst verbrauchen, der Rest (70 %) ginge dann ins Stromnetz. Mit Solarstrom-Speicher könnten Sie hingegen 70 Prozent selbst nutzen! Statt 1263 Euro pro Jahr würden Sie dann 1786 Euro dazuverdienen!

So vermeiden Solaranlagen Kohlenstoffdioxid-Emissionen

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kgCO2 / Jahr

= 300 Bäume

Vergleicht man den schadstofffreien Solartromertrag unserer Beispiel-Photovoltaik-Anlage auf einem üblichen Hausdach in Kiel mit einer typischen Buche, die gut 80 Jahre braucht, um eine Tonne CO2 aus der Luft aufzunehmen, dann bräuchte man 300 Buchen, um 3747 kg pro Jahr aufzunehmen.

Gelangt Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre wird dieses von Ozeanen und der Landbiosphäre wieder aufgenommen. Dieser CO2-Kreislauf funktionierte die letzten 10.000 Jahre bis zur industriellen Revolution sehr gut. Heute werden jedoch zuviel CO2 z. B. durch die Verbrennung fossiler Energie-Träger wie Braunkohle freigesetzt, sodass die CO2-Konzentration in der Atmosphäre zunimmt und einen Klimawandel verursacht.

Eine wichtige Maßnahme, den Klimawandel zu stoppen, ist es daher, fossile Energien durch erneuerbare zu ersetzen. Gerade Solartechnik bietet in dieser Hinsicht den großen Vorteil, überall auf der Welt, mit vielen kleinen Anlagen einen großen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten!

Photovoltaik & E-Mobilität: So viele km fahren Sie solar im Jahr!

Wer auf Elektromobilität umsteigt reduziert Abgase und CO2. Wer seinen "Sprit" dann noch selbst aus PV-Modulen produziert, kann komplett umweltfreundlich in Kiel über die Straßen brettern.

Theoretisch kann jedes E-Bike, E-Auto und Hybrid-Auto an einer typischen Haushaltssteckdose geladen werden. Nur dauert es mindestens eine ganze Nacht bis ein Elektroauto komplett geladen ist. Schneller geht es mit einer eigenen Ladestation. Mit Hilfe eines PV-Speicher könnt ihr euer Elektrofahrzeug dann mit ausschließlich eigenem Solarstrom laden.

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km/Jahr

Tesla Model S

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Renault ZOE

Bei normalem Fahrverhalten können Sie mit einem Kleinwagen (Reichweite bis zu 300 km) mit 7260.9 kWh Ihrer Solaranlage rund 49732 Kilometer weit fahren. Mit einer PS-starken Limousine (Reichweite bis zu 500 km) schaffen Sie immerhin 30004 km/Jahr Solarfahrleistung!

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Weiterführende Informationen zu den Solardaten für Kiel

Die meisten Besitzer von PV-Anlagen verbrauchen Teile ihrer Solarstromproduktion selbst und speisen den restlichen Strom ins Stromnetz ein und beziehen die Einspeisevergütung über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Für diese Anlagen sind die Netzbetreiber seit der EEG-Novelle 2004 gemäß § 15 verpflichtet, bestimmte Anlagendaten zu veröffentlichen. Diese Anlagendaten wurden von der DGS bis Ende 2015 aufbereitet und von phovo.de nach Städten und Gemeinden zusammengefasst. Da zudem die Übermittlung der Daten in unterschiedlichen Formaten erfolgte, bilden die auf phovo.de veröffentlichten Anlagenwerte für Kiel den Ist-Stand des Jahres 2015 ab und können zudem Fehler enthalten. Für die Richtigkeit der auf phovo.de angegeben Solardaten übernehmen die Betreiber keinerlei Gewähr oder Haftung.

Bei der Berechnung der Leistungsanteile der erneuerbaren Energiequellen wurden in Kiel Solarstrom, Windkraft, Wasserkraft, Biomasse, Strom aus Klär- und Grubengas als auch aus Tiefengeothermie berücksichtigt. Insgesamt wurden dabei 708 erneuerbare Stromerzeuger in Kiel ausgewertet. Im Bereich der Solarenergienutzung wurde eine PV-Leistung von 1343.999 kW von insgesamt 703 PV-Anlagen (Gebäude- und Freiflächenanlagen) mit einbezogen.

Der spezifische PV-Anlagenertrag kWh/(kWp*a) oder kWh/kWp/a oder kWh/kWp im Jahr bzw. kWh/kWp pro Jahr bezieht sich immer auf 1 kWp installierte PV-Leistung bezogen auf 1 Jahr (a = "anno"). Diese Kennzahl dient dazu, den Ertrag von unterschiedlich leistungsstarken Solaranlagen miteinander vergleichbar zu machen. Bei gleichen Solarmodulen und Aufstellungsbedingungen lässt sich so die Eignung des Standortes beurteilen bzw. bei gleichem Standort die Ertragsstärke des PV-Systems.

Solaranlagen mit Netzanschluss ≤ 10 kW werden in aller Regel zur Stromgewinnung auf kleineren Wohngebäuden eingesetzt. Ans Verteilnetz angeschlossene Solaranlage > 10 - 50 kW sind vielfach auf größeren Wohn- und Gewerbeimmobilien zu finden, während Solaranlagen mit > 50 kW bis hin zu mehreren MW Netzanschlussleistung Flächen-Solarparks oder große Flachdachanlagen darstellen. Ein hoher Anteil an Solaranlagen im kleineren Leistungsbereich deutet auf eine urbane Siedlungsstruktur hin, ein hoher Anteil an großen Solaranlagen auf eine eher rural geprägte Struktur.

Die durchschnittliche Nennleistung in kWp (p = "peak", auf deutsch = "Spitze") gibt die unter Normbedingungen im Labor gemessene Spitzenleistung an, die im Datenblatt jedes Solarmoduls vermerkt ist. Nutzt man die heute typischen Hochleistungsmodule mit z. B. 275 Wattp pro Modul, so benötigt man pro kWp rund 3,63 Module. Bei einer Länge von 1,65 m und einer Breite von 1 m pro Modul ergibt sich ein Flächenbedarf pro Modul von 1,65 m2. Um 1 kWp auf dem Dach zu installieren, benötigt man daher im Durchschnitt etwa 3,63 x 1,65 = 6 Module pro kWp bzw. 6 x 1,65 = 9,9 m2, also rund 10 m2 Dachfläche.

Der gesamte kWh-Anlagenertrag pro Jahr in Kiel hängt von mehreren Faktoren wie z.B. von der Ausrichtung, dem Neigungswinkel der Module als natürlich auch von der Größe der Anlage ab. Da für die Angabe der kWh/a nur Dachanlagen einbezogen wurden, kann die hier für Kiel angegebene Größe als gute Orientierung dienen. Ebenso dient die Berechnung der Personenanzahl (Annahme: 1.000 kWh/Person pro Jahr) nur zur Verdeutlichung des Solarstrombeitrags zum Haushaltsstromverbrauch.

Um Solarstrom-Einheiten von Kilowattstunde in andere Einheiten umzurechnen, kann man vereinfachend annehmen, dass 1 Liter Heizöl ≈ 1 m3 Erdgas ≈ 2 kg Brennholz ≈ 10 kWh PV-Strom entsprechen. Deutlich genauer lassen sich diese Energieeinheiten mit dem Heizwert des jeweiligen Brennstoffes umrechnen. phovo.de hat hier Erdgas 10 kWh/m3, für Heizöl EL 11,8 kWh/kg - 1 Liter Heizöl entspricht (bei 15 °C) etwa 0,84 Kilogramm Heizöl - und für lufttrockenes Holz 4,2 kWh/kg angenommen.

Mit einer Wärmepumpe können Sie Ihr Haus effizient und umweltfreundlich mit eigenem Solarstrom beheizen. Um zu berechnen, wie groß Ihre Solaranlage sein muss, können Sie den im Energieausweis angegebenen Verbrauchswert von z. B. 100 kWh/m2a heranziehen. Bei einer Wohnfläche von 120 m2 benötigen Sie demnach pro Jahr 12.000 kWh Heizwärme. Mit einer Luftwärmepumpe (JAZ = 3) würden Sie hierfür 4.000 kWh, mit einer Erdwärmepumpe (JAZ = 4) 3.000 kWh Solarstrom verbrauchen. In unserem Beispiel haben wir die Wohnfläche berechnet, die eine Wärmepumpe mit einer JAZ von 3,5 in einem Neubau mit 70 kWh/m2a (Niedrigenergiehaus) und einem Altbau mit 300 kWh/m2a mit dem gesamten Solarstrom unserer Referenzanlage beheizen könnte. Es gilt jedoch zu beachten, dass Sie auch mit Stromspeicher in aller Regel nicht den gesamten von der Wärmepumpe benötigten Strom selbst produzieren können.

Photovoltaik-Anlagen werden in aller Regel so betrieben, dass ein Teil des Solarstroms selbst verbraucht wird und der restliche Anteil in das Stromnetz eingespeist wird. Die oben dargestellte Berechnung der pro Jahr ohne und mit Stromspeicher erzielten Euro-Erträge resultieren daher einerseits aus den eingesparten Stromkosten, die hier mit 0,3 Euro pro kWh angenommen wurden, und der Vergütung durch das EEG, die hier mit 0,12 Euro pro kWh bewertet wurde. Zusätzlich wurde der Eigenverbrauch ohne Speicher mit 30% und mit Speicher mit 70% gewichtet.

Im Jahr 2016 lag der CO2-Emissionsfaktor für den Strommix in Deutschland (geschätzt) bei 516 Gramm pro Kilowattstunde. Der Strommix umfasst fossile, nukleare und erneuerbare Energieträger. Läßt man Emissionen bis zur Fertigstellung einer Solaranlage außen vor, so entspricht die eingesparte Menge an CO2 in Kiel rund 0,5 kg/kWh. phovo.de hat diese CO2-Minderung mit der eines Baumes gleichgesetzt: Ein Baum ist in der Lage, rund 12,5 kg CO2 pro Jahr in seinem Holz zu speichern.

Wie weit kann man mit Solarstrom Auto fahren? Sehr weit! Liegt der Energieverbrauch Ihres Elektroautos bei 20 kWh/100 km, fahren Sie mit 5000 kWh 25.000 km pro Jahr bzw. rund 2.000 km pro Monat emissionsfrei. Natürlich gilt auch hier, wer langsamer fährt verbraucht weniger. Und je kleiner und leichter das Auto, desto weniger Strom wird verbraucht. In unserem Vergleich haben wir deshalb einen kleiner elektromotorisierten Wagen mit einem Verbrauch von 13 kWh/100 km mit einem leistungstärkeren Model mit 20 kWh/100 km verglichen. Es liegt also ganz an Ihnen, in jedem Fall fahren Sie umweltfreundlich und wesentlich günstiger als mit einem Verbrennungsmotor.