Wie funktioniert Phovo?

Auf phovo.de finden Sie für die größten Städte in Deutschland "Solarprofile", die über den Stand und weiteren Ausbau ihrer jeweiligen Solarenergienutzung informieren. Ziel ist es, den grundsätzlich an Photovoltaik interessierten Bürgern als auch den Bürgern, die sich konkret für die Installation einer Anlage interessieren, alle stadtspezifischen Informationen auf einer Seite gebündelt zu präsentieren.

phovo.de bietet Investoren und Betreibern von Photovoltaikanlagen eine solide Bewertungsgrundlage, die Energieerträge ihrer PV-Anlage mit in der Praxis gemessenen Ertragswerten zu vergleichen und zu analysieren. Überdies finden Sie alle wichtigen städtischen und kommunalen Informationen zur Planung und Bau einer Photovoltaikanlage.

Auf phovo.de finden Sie für jede Stadt in Deutschland die in der Praxis gemessenen Erträge von Solaranlagen.

Nach einem starken Preisverfall in den letzten Jahren kann Solarstrom heute inzwischen im Gewerbe- und Eigenheimbereich bereits für unter 10 Cent je Kilowattstunde (kWh) erzeugt werden. phovo zeigt Ihnen, mit welchen Solarerträgen sie rechnen können und warum es sich in Bremen lohnt, Photovoltaik-Strom selbst zu erzeugen.

Themen & Schwerpunkte im Überblick
  • Grünstrom-Erzeugung in Bremen
  • Durchschnittliche PV-Anlagendaten
  • Solarerträge einer Beispiel-Anlage
  • Preisvergleich von Solar-Fachbetrieben
  • Datenbasis und Berechnungsmethodik

Vorteile & Nutzung von Solarenergie in Bremen

Insgesamt trägt Bremen mit 3814.102 Kilowatt Solarleistung (1 kWp, ausgesprochen: Kilowatt Peak) zur deutschen Energiewende bei. Die Nutzung der Solarenergie zur Stromerzeugung gehört damit in Bremen mit 23.93 Prozent zu einer der wichtigsten Quellen erneuerbaren und klimaschonenden Stroms.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten belegt die Technologie Photovoltaik eindrucksvoll, dass Strom dezentral, nah am Verbrauchsort und umweltfreundlich erzeugt werden kann. Nicht ohne Grund entschließen sich immer mehr Stromverbraucher dazu, sich eine Solaranlage anzuschaffen:

Denn wer damit Solarstrom erzeugt, senkt die Strommenge, die bisher aus der Steckdose gekauft wurde, um den Haushalt mit Strom zu versorgen. Das spart Stromkosten und macht unabhängig vom Stromlieferanten und stetig steigenden Strompreisen. Zugleich ist selbst erzeugter Solarstrom erneuerbarer Strom – geliefert von der Sonne, umweltfreundlich und ohne CO2-Emissionen.

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Wichtige Daten & Fakten über Fotovoltaik-Anlagen in Bremen

Private Haushalte können mit einer Photovoltaik-Anlage, z.B. auf dem Dach des Eigenheims, aktiv an der Energiewende mitwirken und gleichzeitig einen wirtschaftlichen Vorteil erzielen. Denn mit einer eigenen Photovoltaikanlage lassen sich bis zu 30 Prozent des Stromverbrauchs im Haushalt selbst erzeugen. Wird die Anlage mit einem Batteriespeicher ergänzt, lässt sich der Anteil des Eigenverbrauchs auf etwa 70 Prozent erhöhen.

Voraussetzung für einen hohen Solarertrag sind die Standortbedingungen und die fachmännische Planung und Realisation. Für alle, die eine PV-Anlage in Bremen planen oder ihre Erträge überprüfen wollen, hat phovo eine Vielzahl von Solaranlagen in Bremen ausgewertet und nachfolgend die wichtigsten Vergleichskennzahlen zusammengefasst.

So planen Sie die Modul-Belegung Ihrer Dachfläche

Für die Installation einer Solarkraftanlage sind Flachdächer ebenso geeignet wie Dächer mit Neigung (Pult- und Spitzdächer). Eine Photovoltaikanlage auf einem Spitzdach benötigt mindestens rund sechs Quadratmeter pro Kilowatt Nennleistung. Auf einem Flachdach rechnet man je nach baulichen Gegebenheiten mit dem 2- oder 3-fachen Platzbedarf. Aber, häufig kann nicht die ganze Dachfläche belegt werden. Schornsteine, Dachgauben und stark verschattete Flächen sollten wenn möglich ausgespart werden.

Wichtig ist, dass eine eventuell nötige Dachsanierung vorab erledigt wird. Dies kann sogar die Kosten der PV-Anlage senken helfen ("Sowieso-Kosten"). Ist die Anlage einmal montiert, werden solche Arbeiten aufwändiger und teurer.

0 kWpeak

Ø pro Anlage: 83 Module

Die durchschnittliche Leistung einer Photovoltaikanlage beträgt in Bremen 22.72 kWp. Dies entspricht in etwa 83 Solarmodulen pro Anlage auf einer Dachfläche von rund 136 m2.

Wieviel Sonnenenergie wandelt eine Anlage in Bremen in PV-Strom um?

795.25
kWh/KW pro Jahr

Während der vergangenen Jahre wurde - bezogen auf alle Dachanlagen in Bremen - ein Solar-Stromertrag von 795.25 kWh pro Kilowattp erzielt. Tipp: Bei der Planung Ihrer Anlage können Sie für rund 1.000 Kilowattstunden Strom, die ein Haushalt pro Jahr verbraucht, in etwa ein Kilowatt Nennleistung einplanen.

Wieviel Sonnenenergie letztlich in Solarstrom umgewandelt wird, ist von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. Grundsätzlich zählen hierzu die Sonneneinstrahlung, die Modulausrichtung und Verschattung als auch der Wirkungsgrad der Module und des Wechselrichters.

Um zu beurteilen, ob eine Anlage viel oder wenig Strom produziert, bietet sich ein Vergleich der produzierten Solarstrommenge pro installiertem Kilowatt Anlagenleistung an. Im deutschlandweiten Durchschnitt werden pro kWp 934 kWh produziert.

Wieviel Kilowattstunden produziert meine Solarstromanlage?

Jeder, der mit dem Gedanken spielt, sich eine Solaranlage in Bremen zuzulegen, möchte wissen, ob es sich überhaupt lohnt, so viel Geld zu investieren. Um diese Frage zu beantworten, müssen die Anschaffungs- und Betriebskosten (z. B. Versicherung etc.) dem Stromertrag der Photovoltaikanlage bzw. den damit eingesparten Stromkosten und sonstiger Vergütung gegenübergestellt werden.

Eine solche Amortisationsrechnung erfolgt dann in der Regel über 20 Betriebsjahre und bezieht sowohl Strompreissteigerungen als auch die jährliche Degradation (Wirkungsgradverluste) der Solarmodule mit ein. Sind die aufsummierten Erträge höher als die Gesamtkosten der Solaranlage, so lohnt sich die Investition in die PV-Anlage und der Anlagenbetrieb wirft einen Gewinn ab.

In Bremen produziert eine PV-Dachanlage im Durchschnitt 795.25 Kilowattstunden pro Kilowattp installierter Solarmodulleistung. Diesen Wert können Sie mit der Leistung Ihrer (geplanten) Anlage multiplizieren und vereinfachend als jährlichen Stromertrag ansetzen.

So machen Sie sich unabhängiger vom Stromversorger

795.25
kWh / Jahr

≙ 18 Personen

Der über alle Solaranlagen in Bremen gemittelte Solarstromertrag liegt bei 18070.19 kWh/a pro Dachanlage. Legt man grob überschlagen einen Strombedarf von 1.000 kWh pro Person und Jahr zugrunde, so könnten mit diesem solaren Jahresertrag etwa 18 mit Solarstrom pro Jahr versorgt werden.

Der Stromverbrauch eines Haushaltes kann sehr unterschiedlich ausfallen: Eine energiebewusst lebende Familie mit drei Kindern kann durchaus mit jährlich 3.500 kWh auskommen. Bei einem alleinstehenden Ehepaar mit Elektroheizung oder Wärmepumpe ist hingegen ein Verbrauch von 6.000 kWh auch nicht ungewöhnlich. In beiden Lebenssituationen kann aber bereits eine kleine Solaranlage helfen, Kosten zu sparen und umweltfreundlicher zu wohnen.

Denn Strom aus einer Photovoltaikanlage kostet die Eigentümer oder auch Mieter heute deutlich weniger als die Kilowattstunde vom Energieversorger. Es rechnet sich daher, möglichst wenig Strom aus dem Netz zu beziehen und möglichst viel Solarstrom zum Betrieb der elektrischen Geräte im Haus zu verwenden.

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Ertragsdaten: Beispiel-Erträge und Nutzen einer 10 kW Solaranlage

Da das Thema Strom bzw. Energie immer etwas trocken ist, hat phovo Ihnen ausgerechnet, was für einen Nutzen eine 10 kW Solaranlage in Bremen noch hat, außer das elektrische Energie durch den photoelektrischen Effekt erzeugt wird. Denn Energie aus Sonnenstrahlen kann andere Energieformen ersetzen bzw. umgewandelt werden, CO2 einsparen und so das Klima schützen oder per E-Auto in vielen Kilometern umweltfreundlich verfahren werden.

Treibhauswirksamkeit: So klimafreundlich ist Ihr Solarstrom

Kohlekraftwerke sind für den Großteil der deutschen Stromsektoremissionen von jährlich 352 Mio. Tonnen CO2 verantwortlich – mehr als ein Drittel der gesamten deutschen Treibhausgasemissionen. Sie gefährden die Gesundheit etlicher Menschen und tragen zur globalen Erderwärmung bei.

Die Stromgewinnung mit Solarzellen ist dagegen deutlich klimaschonender, gemäß neuerer Studien (Stand 2018) setzen Solarzellen und -module im Durchschnitt nur rund 40 Gramm Kohlendioxid-Äquivalente pro erzeugter Kilowattstunde frei (CO2-Äq./kWhel). Der Wert für Öl ist mehr als zehn-mal höher, der von Braunkohle sogar mehr als fünfzehnmal (790 bzw. 1.080 g CO2-Äq./kWhel).

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kgCO2 / Jahr

= 329 Bäume

Lässt man die vergleichsweise geringe CO2-Belastung durch die Photovoltaik selbst - die Klimabelastung (Stand 2018) von etwa 40 g CO2-äquivalente Treibhausgase pro kWh Solarstrom stammt vor allem vom Strom, der zur Herstellung der Solarzellen erforderlich ist - außer Acht, so spart eine PV-Anlage in Bremen etwa 4103 kg CO2 pro Jahr ein. Dies entspricht etwa dem CO2-Speicherpotenzial von 329 Bäumen.

Eigenen Solarstrom rund um die Uhr speichern & selbst verbrauchen

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€/Jahr

ohne Speicher

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€/Jahr

mit Speicher

Mit einer speicherbasierten Solaranlage kann man mehr Strom selbst verbrauchen. Dadurch spart man auch die höheren Stromkosten des Stromanbieters ein. Mit Speicher kommt man so auf Einnahmen von 1956 Euro, ohne Speicher nur auf 1384 Euro. Ob sich ein Speicher lohnt, hängt jedoch von den Speicherkosten pro kWh ab.

Wer dauerhaft mehr Strom aus der eigenen Anlage nutzen will, für den lohnt es sich in vielen Fällen, einen Batteriespeicher zu installieren. Mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage lassen sich rund 30 Prozent des Stromverbrauchs im Haushalt selbst durch eigenen Solarstrom decken. Das meiste wird dann ins Stromnetz von Bremen eingespeist, da der Sonnenstrom abends oder nachts nicht zur Verfügung steht.

Wird die Anlage mit einem Batteriespeicher ergänzt, lässt sich der Anteil des Eigenverbrauchs auf etwa 70 Prozent erhöhen. Denn so wird der erzeugte Strom zwischengespeichert und kann später verbraucht werden. Wer eine Anschaffung plant, sollte sich zudem informieren, ob es Fördermittel wie Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen gibt.

Zum Vergleich: Soviel Brennstoff lässt sich durch Solarstrom ersetzen

Die Solarenergie ist die größte Energiequelle in unserer Milchstraße. Die jedes Jahr auf die Erde einstrahlende Solarenergie ist mehr als 10.000-fach so groß wie der Weltenergiebedarf der Menschheit. Heute wandeln Solarzellen diese Lichtenergie in elektrische Energie um. Umgerechnet in unsere konventionellen Energieträger können viele Liter Heizöl, Kubikmeter Gas oder Kilogramm Holz eingespart werden.

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kWh/Jahr

Solarstrom

  • ≙ 802L Heizöl
  • ≙ 795m3 Erdgas
  • ≙ 1893kg Holz

Eine durchschnittliche 10 kWp Solarstrom-Dachanlage kommt in Bremen auf eine jährliche Stromproduktion von 7952.5 kWh. Können Sie als Laie mit dieser Zahl etwas anfangen? Zum Vergleich haben wir diese Energiemenge umgerechnet: Diese solar produzierte Strommenge entspricht 802 Litern für Ihre Ölheizung, 795 m3 Gas für Ihre Therme oder ganzen 1893 kg Holz für Ihren Kamin!

Effizient heizen: Solarstrom für Wärmepumpen nutzen

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kWh

Erdwärmepumpe

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kWh

Luftwärmepumpe

Wer den gesamten Solarstrom der 10 kW PV-Anlage zum Betrieb einer Wärmepumpe einsetzt, der kann in Bremen mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe 31810 und mit einer Luft-Wasser 23858 kWh Wärme pro Jahr erzeugen. So könnte man rund 93 m2 eines schlecht gedämmten Altbaus oder alternativ 398 m2 eines Niedrigenergiehauses beheizen.

Das Heizen mit PV-Strom gilt als eine der besten Möglichkeiten, Strom-Erzeugung und -Nutzung sinnvoll voneinander zu entkoppeln. So können nicht nur fossile Energieträger wie Heizöl oder Erdgas eingespart werden, sondern auch der Netzausbaubedarf reduziert werden. Nicht alle Heizanwendungen mit Strom sind jedoch gleich effizient.

So lässt sich Solarstrom mit einer Elektroheizung nur 1:1 zum Heizen nutzen. Wesentlich effizienter ist es jedoch, hierzu eine Wärmepumpe einzusetzen. Mit einer Erdwärmepumpe machen Sie z. B. aus den 7952.5 kWh das Vierfache, mit einer Luftwärmepumpe das Dreifache an Wärmeenergie. Diese Wärmemenge reicht aus, um in Bremen einen großen Einfamilienhaus-Neubau oder einen kleineren, nicht so gut gedämmten Altbau ein ganzes Jahr lang zu beheizen.

Elektromobil in die Zukunft: Autofahren mit Solarstrom

Für viele Autofahrer kommt die Anschaffung eines Elektroautos in Frage. Denn mit Solarstrom können Sie umweltfreundlich Auto fahren, Sie tanken an ihrer eigenen Ladesäule und verbessern durch die Nutzung des eigenen Solarstroms die Wirtschaftlichkeit ihrer PV-Anlage als auch ihres Elektroautos.

Tipp: Lassen Sie schon bei der Planung der Solaranlage sicherstellen, dass später auch genügend PV-Strom für das Laden eines Elektroautos zur Verfügung steht. Dann kann man auch später bei Bedarf jederzeit und ohne viel Aufwand eine Ladelösung an den bereits mitinstallierten Ladeanschluss anbringen und auch einen Stromspeicher nachrüsten.

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km/Jahr

Tesla Model S

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km/Jahr

Renault ZOE

Autofahren mit eigenem Solarstrom lohnt sich: Theoretisch können Sie mit der Jahresproduktion Ihrer eigenen PV-Anlage mit 10 Kilowatt Leistung einen kleinen Elektrowagen wie den Peugeot iOn, BMW i3 oder i-MiEV ca. 54469 Kilometer weit fahren. Auch mit etwas größeren E-Autos wie dem Mercedes B 250 e und Opel Ampera-e oder den Elektro-Lieferwagen Nissan eNV200 und Peugeot Partner Electric kommen Sie auch bei schnellerer Fahrweise auf gut 32862 km/Jahr!

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Anhang: Datenursprung, Rechnungen & Erläuterungen

Alle hier dargestellten und aufbereiteten Anlagen- und Ertragsdaten basieren auf den gesetzlichen Mitteilungspflichten gegenüber den Netzbetreibern gemäß § 74a EEG. Diese Werte wurden von phovo lokal zu den jeweiligen Städten und Gemeinden zugeordnet. Die Auswertung in Bremen umfasst insgesamt 1208 Solaranlagen und werden nicht aktualisiert oder erweitert. Phovo erhebt keinerlei Anspruch auf die Richtigkeit der hier dargestellten Solardaten und schließt daher auch jegliche Haftung aus.

Das Kreisdiagramm der Anteile der jeweiligen Erneuerbaren Energiequelle in Bremen basiert auf der aufsummierten installierten Leistung einer Energiequelle im Verhältnis zur Gesamtleistung aller Erneuerbarer Energiequellen zur Ökostromproduktion. Ausgewertet wurden die Energiequellen Solarstrom, Windkraft, Wasserkraft, Biomasse, Klärgas und Geothermie.

Der Kennwert der produzierten Kilowattstunden Solarstrom pro installiertem Kilowatt Solarleistung bezieht sich ausschließlich auf Dachanlagen auf oder an Gebäuden in Bremen und stellt somit ein geeignetes Vergleichskriterium für die allermeisten Kleinanlagen dar. Zur Berechnung wurde der durchschnittlich seit Inbetriebnahme bis Ende 2015 in Dachanlagen erzeugte Strom in das Verhältnis zur gesamten installierten Solarleistung aller Dachanlagen in Bremen gesetzt. Zum Vergleich wird das deutschlandweite Verhältnis von kWh/kWp einer Gebäude-PV-Anlage angeführt, das nach gleichem Vorgehen berechnet wurde.

Zur Berechnung der Verteilung der Anlagengröße nach Leistung der PV-Anlagen in Bremen wurden zunächst alle untersuchten Solaranlagen hinsichtlich ihrer Leistung in drei Klassen eingeteilt. Diese Klassen spiegeln teilweise relevante formale Regelungen (z. B. die Eigenverbrauchsabgabe ab 10 kW) zum Zeitpunkt der Erstellung wider. Um den jeweiligen Anteil einer Solarklasse an der gesamten Solarleistung in Bremen zu berechnen, wurde dann die Summe der Anzahl der Anlagen der jeweiligen Klasse durch die Gesamtanzahl aller Dach- und Freiflächenanlagen in Bremen dividiert.

Die Herleitung, wie viel Module eine durchschnittliche Photovoltaikanlage besitzt, basiert auf der Annahme, dass typische Solarmodule eine Leistung von 275 Wattp und eine Modulgröße von jeweils etwa 1,6 m2 besitzen. Dann wurde lediglich die durchschnittliche Leistung einer Dachanlage von 22.72 in Bremen durch die beispielhaft angenommene Modulleistung geteilt und auf ganze Zahlen aufgerundet. Zur Berechnung der Dachfläche wurde dann die benötigte Anzahl mit der jeweiligen Modulfläche multipliziert.

Um zu berechnen, wie viele Personen ihren Stromverbrauch durch die durchschnittliche jährliche Stromproduktion einer Solaranlage in Bremen decken können, haben wir angenommen, dass eine Person eines 4-Personen-Haushaltes auf einen Stromverbrauch von pro Jahr 1.000 Kilowattstunden kommt. Dies ist natürlich nur ein grober Schätzwert, da der Stromverbrauch eines Haushaltes in hohem Maße vom Verbrauchsverhalten und von der Ausstattung mit elektrischen Geräten, der Art des Heizungssystems und weiterer Verbraucher wie beispielweise dem Vorhandensein eines Elektroautos abhängen.

Der Vergleich der Primärenergie anhand von Solarstrom mit Erdgas, Heizöl und lufttrockenem Holz erfolgte anhand der jeweiligen Heizwerte. Hierzu wurde angenommen, dass Erdgas einen Heizwert von durchschnittlich rund 10 kWh/m3, Heizöl EL von 11,8 kWh/kg und lufttrockenes Holz einen Heizwert von 4,2 kWh/kg besitzt.

Die Wärmepumpentechnik zählt zu einer der wichtigsten Heiztechniken innerhalb der Energiewende, da sie sowohl effizient und sparsam heizt als auch dazu beiträgt, Ökostrom sinnvoll zu Heizzwecken einzusetzen. Um diesen Zusammenhang zu veranschaulichen, haben wir die Jahresstromproduktion einer 10 kW Dachanlage in Bremen in die Wärmemenge umgerechnet, die eine Luftwärmepumpe und eine Solewärmepumpe erzielen würden. Hierzu haben wir einen Wirkungsgrad (Jahresarbeitszahl (JAZ)) von 3 und 4 angenommen. Da die Effizienz auch vom Dämmungsstandard abhängt, haben wir ausgehend von einer durchschnittlich produzierten Wärmemenge (JAZ 3,5) die Quadratmeterzahl berechnet, die man mit dieser Wärmemenge beheizen kann. Dazu haben wie einen Wärmebedarf eines Neubaus von 70 kWh/m2a (Niedrigenergiehaus nach EnEV 2002) und eines unsanierten Wohnhauses aus den Baujahren 1960 bis 1980 von 300 kWh/m2a angenommen.

Für die Amortisation eines PV-Speichers ist entscheidend, wie oft Hauseigentümer über die Lebensdauer seine Speicherkapazität nutzen können und damit zusätzlichen Solarstrom statt Strom aus dem Netz verbrauchen. Für gut ausgelegte PV-Systeme im Haus kann der Speicher 200 bis 250 Mal im Jahr vollständig geladen und entladen werden. Multipliziert man diesen Wert mit der Lebensdauer in Jahren und dem Energieinhalt in Kilowattstunden, so ergibt sich der zusätzlich selbst genutzte Solarstrom. Ersetzt dieser Solarstrom, der ohne Speicher ins Netz eingespeist und derzeit mit 12 Cent pro Kilowattstunde vergütet worden wäre, den Bezug von Netzstrom zu 30 Cent pro Kilowattstunde, so ergibt sich ein „Verdienst“ durch den Speicher von 18 Cent je Kilowattstunde. Beachtet werden muss, dass hiervon die Speicherkosten abgezogen werden müssen, um die Wirtschaftlichkeit beurteilen zu können.

Um die Treibhauswirksamkeit verschiedener Energieträger vergleichbar zu machen, werden sogenannte CO2-Äquivalente berechnet. Ein Gramm CO2-Äquivalent bedeutet, dass die jeweilige Mischung an Treibhausgasen so klimawirksam ist wie ein Gramm Kohlendioxid. Unsere Berechnungen zur Emissionsvermeidung durch die Nutzung von Solarenergie in Bremen basieren auf einer Netto-Betrachtung. Dabei wurden die durch die Endenergiebereitstellung aus Solarenergie vermiedenen Emissionen mit denen verrechnet, die durch die Substitution fossiler Energieträger brutto auf Basis eines Kohlendioxid-Emissionsfaktors des deutschen Strommix von 0,516 Kilogramm pro Kilowattstunde in 2016 vermieden wurden. Der Energieaufwand für die Herstellung der Solarmodule wurde hier nicht mit eingerechnet.

Die hier gemachten Angaben zum Stromverbrauch beziehen sich nicht auf ein einzelnes Elektrofahrzeug bzw. Modell, sondern dienen allein Vergleichszwecken. Der Stromverbrauch und die CO2-Emissionen eines Elektrofahrzeugs hängen von der effizienten Verwendung des Energieinhalts der Batterie durch das Elektrofahrzeug ab und werden vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren (z. B. Umgebungsbedingungen) beeinflusst. Wer den Stromverbrauch unterschiedlicher Elektromobile vergleichen möchte, sollte darauf achten, dass die Werte entsprechend den vorgeschriebenen Messverfahren nach § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV) erhoben wurden.