Aug 11

Im Verlauf der ersten sechs Monate 2011 hat die SolarWorld AG ihr Geschäft kontinuierlich ausgebaut. Der Konzern steigerte seinen Absatz von Wafern, Photovoltaikmodulen und Bausätzen von 185 MW im 1. Quartal 2011 auf 196 MW im 2. Quartal 2011. Der Umsatz kletterte um 29,7 Prozent von 233,0 Mio. € im 1. Quartal auf 302,1 Mio. € im 2. Quartal. Das EBIT stieg von 27,9 Mio. € im 1. Quartal auf 40,2 Mio. € im 2. Quartal. Die EBIT-Marge verbesserte sich von 12,0 Prozent im 1. Quartal auf 13,3 Prozent im 2. Quartal. Der Konzern erzielte im 1. Quartal einen Gewinn von 12,5 Mio. €; im 2. Quartal waren es 9,9 Mio. €.

Der SolarWorld gelang es, ihre konzernweite Absatzmenge von 377 MW im 1. Halbjahr 2010 auf 381 MW im 1. Halbjahr 2011 zu erhöhen. „Wir haben uns gut behauptet“, erklärte Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG, „Man muss berücksichtigen, dass der deutsche Solarmarkt 2010 von einer politisch induzierten Sonderkonjunktur mit starken Vorzieheffekten geprägt war.“ Im Jahr 2010 verzeichnete Deutschland mit einer neu installierten Leistung von rund 7,4 GW einen Zubauboom. Während in der ersten Jahreshälfte 2010 mehr als 3,8 GW neu installiert wurden, war der Zubau in Deutschland im Vergleichszeitraum 2011 nach Schätzungen der SolarWorld kleiner als 2 GW. „Für das Gesamtjahr 2011 erwarten wir einen Zubau in Deutschland von mehr als 4 GW“, sagte Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck.

Zum Erfolg des Konzerns im 1. Halbjahr 2011 trug ein dynamisches Geschäft in den USA bei. Die SolarWorld erreichte beim Absatz eine Auslandsquote von 69 Prozent (H1 2010: 47 Prozent).

Der konzernweite Umsatz belief sich im 1. Halbjahr 2011 auf 535,0 Mio. € (H1 2010: 608,4 Mio. €). Das EBIT betrug im 1. Halbjahr 68,1 Mio. € (H1 2010: 83,7 Mio. €). Der Konzern erzielte in den ersten sechs Monaten eine EBIT-Marge von 12,7 Prozent (H1 2010: 13,8 Prozent) und einen Gewinn 22,4 Mio. € (H1 2010: 34,8 Mio. €).

Aus heutiger Sicht wird die SolarWorld ihre Erwartungen für das Jahr 2011 bei einem erwarteten Anstieg der Nachfrage im 2. Halbjahr erfüllen. Die politischen und konjunkturellen Rahmenbedingungen können in der 2. Jahreshälfte auf dem Solarmarkt jedoch zu zyklischen Übermengen und entsprechenden Preisuntertreibungen führen, welche die Umsatz- und Ergebnisentwicklung beeinflussen können.

Quelle: SolarWorld AG

Über den Autor Robert

Robert ist Online-Redakteur für phovo.de - dem Blog für eine solare Zukunft. Vernetze Dich mit Robert auf Google+

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